Halle Berry gibt zu, dass die Regie von ‚Bruised‘ die schwierigste Herausforderung ihrer Karriere war.
Die 55-Jährige gibt ihr Debüt hinter der Kamera in dem Sportdrama, in dem sie auch eine in Ungnade gefallene MMA-Kämpferin spielt, die beschließt, für einen nicht genehmigten Kampf zurückzukehren. Berry verriet nun, dass sie das Gefühl hatte, bei diesem Film Regie zu führen sei ein Triumph gegen alle Widrigkeiten gewesen.

Bei einer Hollywood-Vorführung am Samstag (13. November) sagte Halle gegenüber dem Magazin ‚Hollywood Reporter‘: „Ich weiß nicht, wie ich es gemacht habe. Ich war irgendwie auf Adrenalin, ich war auf einem High. Ich musste das aus meinem Körper holen und so musste ich es tun. Ich musste einfach Tag für Tag weitermachen und ich wurde davon energetisiert. Ich wurde entzündet und ich weigerte mich, ein ‚Nein‘ zu akzeptieren.“

Die Oscar-Preisträgerin war verzweifelt, dass kein Filmemacher ihre Vision für das Projekt erreichen könne, bis eine befreundete Produzentin ihr vorschlug, den mutigen Schritt zu unternehmen, den Film selbst zu inszenieren. Halle erklärte: „Alle Filmemacher, mit denen ich gesprochen habe, haben die Geschichte, die ich in meinem Kopf gesehen habe, nicht ganz verstanden. Sie konnten nicht alle Elemente davon verstehen. Eines Nachts ging ich schließlich nach Hause und war ziemlich verzweifelt, weil ich dachte: ‚Oh Gott, ich kann anscheinend keinen Regisseur dazu bringen, diese Geschichte zu machen.‘ Und dann sagte meine liebe Freundin Elaine Goldsmith-Thomas zu mir: ‚Warum führst du nicht selbst Regie?‘“ Gesagt, getan. Der Film wird am dem 24. November in Deutschland bei Netflix zu sehen sein.

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