Halle Berry: Gericht schränkt Kontakt zu Sohn ein - schwere Vorwürfe

Der Sorgerechtsstreit zwischen Halle Berry und Olivier Martinez eskaliert. Ihr Ex-Mann wirft der Oscar-Preisträgerin vor, den gemeinsamen Sohn Maceo körperlich misshandelt zu haben. Ein Gericht in Los Angeles hat nun eine einstweilige Verfügung erlassen und ihre Besuchszeiten eingeschränkt.

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Halle Berry und Olivier Martinez waren von 2013 bis 2016 verheiratet.
Halle Berry und Olivier Martinez waren von 2013 bis 2016 verheiratet. Foto: 2014 Kathy Hutchins/Shutterstock.com

Der Sorgerechtsstreit zwischen Halle Berry (60) und ihrem Ex Olivier Martinez (60) spitzt sich zu. Nachdem der französische Schauspieler der Oscar-Preisträgerin vorgeworfen hat, den gemeinsamen Sohn Maceo (12) körperlich misshandelt zu haben, hat ein Gericht in Los Angeles nun eine einstweilige Verfügung gegen Berry erlassen. Ihr Kontakt zu ihrem Sohn wird vorübergehend eingeschränkt. Das berichtet "People" unter Berufung auf Gerichtsunterlagen.

Martinez hatte am 1. Oktober das alleinige Sorgerecht für Maceo beantragt. In seinem Antrag behauptet er, Berry habe den Jungen am 26. September während eines Streits am Hals gepackt und gewürgt. Maceo habe ihn anschließend in Panik angerufen und darum gebeten, abgeholt zu werden. Martinez spricht in den Gerichtsunterlagen zudem von weiteren körperlichen sowie verbalen und emotionalen Übergriffen in den vergangenen Jahren. Die Vorwürfe sind bislang nicht gerichtlich bestätigt.

Anwältin weist Vorwürfe zurück

Am Donnerstag, 1. Oktober, gab ein Richter Martinez' Antrag auf eine einstweilige Verfügung teilweise statt. Berry darf weiterhin Kontakt zu Maceo haben, allerdings wurden die Besuchszeiten vorläufig begrenzt: montags und dienstags sowie samstags und sonntags jeweils von 10 bis 20 Uhr. Die Regelung gilt zunächst bis zu einer Anhörung am 16. Oktober. Einen Antrag, Berrys Nüchternheit während der Besuche überwachen zu lassen, lehnte das Gericht wegen unzureichender Informationen ab.

Berrys Anwältin Marina Beck wies die Vorwürfe gegenüber "People" zurück. Martinez' Antrag sei "völlig haltlos und bewusst irreführend". Berry werde sich weiterhin auf das Wohl ihres Sohnes konzentrieren, erklärte die Anwältin.

Textnachrichten als Beweis?

Zudem wurden Textnachrichten der ehemaligen Eheleute öffentlich. Laut "People" schrieb Berry Martinez am Morgen nach dem Vorfall: "Ich fühle mich schrecklich wegen dessen, was passiert ist, und ich weiß, dass er das auch tut." In dem anschließenden Austausch stritten die beiden darüber, ob Maceo nach dem Vorfall bei seinem Vater bleiben sollte.

Berry und Martinez waren von 2013 bis 2016 verheiratet. Ihre Scheidung wurde 2023 nach einem jahrelangen Streit endgültig vollzogen. Bislang teilen sich die beiden das Sorgerecht für Maceo. Am 16. Oktober soll nun erneut über die vorläufige Regelung entschieden werden.

(ncz/spot)