Hannes Jaenicke: Deutsche legen zu viel Wert auf ihr Auto

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Hannes Jaenicke kritisiert, dass die Deutschen zu autovernarrt seien.
Laut dem Schauspieler würden Autos einen zu großen Wert in der Gesellschaft erhalten, weil sie als Statussymbol betrachtet werden. "Manchmal denke ich, die Deutschen müssten ihre Kinder in die Garage sperren, damit die Autos endlich in Ruhe spielen dürfen", sagt er im Interview mit dem Podcast ‚Fragen wir doch!‘ für den Sender ‚105‘5 Spreeradio‘. Diese Objektliebe gehe einfach zu weit: "Wir behandeln unsere Autos besser als unsere Kinder."

Deshalb ist der 58-Jährige auch ein großer Fan der Niederlande. "Dieser Auto-Fetisch macht uns unlocker. In Holland fahren die meisten Fahrrad – auch mit vier Kindern", vergleicht er. Mit dem deutschen Nachbarland verbinde ihn eine "uralte Liebesgeschichte". Jaenicke erzählt: "Ich war als Zweijähriger das erste Mal dort, weil meine Großmutter jeden Sommer eine kleine Ferienwohnung in Domburg gemietet hat. Ich habe meine gesamte Kindheit mit Eimerchen, Schäufelchen und später mit einem Stoffdrachen im Sommer am Strand verbracht. Daher kommt meine Leidenschaft fürs Surfen."

Auch die liberale Einstellung gegenüber Drogen findet der Darsteller positiv. Er unterstütze eine Legalisierung von Marihuana ab der Volljährigkeit. "Das würde der Polizei die Zeit geben, sich um wichtigere Dinge zu kümmern als einen Kiffer mit zwei Gramm Gras in der Tasche zu jagen", argumentiert er.

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