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„Harry Potter“: „Das verwunschene Kind“ ist da

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Es ist so weit. Die achte Geschichte um den einst berühmtesten Zauberlehrling der Welt, Harry Potter, erscheint auf Deutsch: „Harry Potter und das verwunschene Kind“ (Carlsen, 336 Seiten, 19,99 Euro) heißt das Werk von J.K. Rowling, John Tiffany und Jack Thorne hierzulande. „Harry Potter and the Cursed Child“ erobert in der Original-Fassung schon seit Ende Juli die Bestsellerlisten.

Darum geht’s

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Bekanntlich ist das neue Potter-Buch das Skript zum erfolgreichen gleichnamigen Theaterstück, das in London seit Juli läuft und nicht nur vom Publikum, sondern auch von Kritikern gefeiert wird. Was hat Rowlings neue Story inhaltlich zu bieten? 19 Jahre nach dem Ende von „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ lebt Harry Potter mit seiner Ehefrau Ginny zusammen, die beiden haben drei Kinder. Harry arbeitet im Zaubereiministerium – und hat vor allem mit seinem Sohn Albus Severus, der gerade nach Hogwarts kommt, so seine Probleme…

Auch Ron Weasley und Hermine Granger, Harrys beste Freunde aus seiner Schulzeit, haben geheiratet. Ron betreibt mit seinem Bruder George zusammen den Zauberladen „Weasleys zauberhafte Scherze“, Hermine hat – natürlich – Karriere gemacht und ist Zaubereiministerin, die beiden haben zwei Kinder: Hugo und Rose. Eine große Rolle in dem neuen Werk spielen aber auch Draco Malfoy und dessen Sohn Scorpius – sowie die Hinterbliebenen von Cedric Diggory.

Cedric starb bekanntlich beim Trimagischen Turnier – und war damit eines der Opfer aus dem Kampf von Harry Potter gegen Lord Voldemort. War sein Tod Harrys Schuld? Albus Potter scheint davon überzeugt, er hadert damit, der Sohn des berühmten Harry Potters zu sein – der zudem als Vater so seine Schwächen zeigt. Auch in der Schule läuft es nicht rund für Albus. Er schließt sich mit Scorpius Malfoy zusammen und auch der hat eine schwere Last zu tragen: Ist er etwa Voldemorts Sohn? Die beiden treten eine abenteuerliche Reise an – mit schwerwiegenden Folgen. Am Ende spielt natürlich auch Voldemort wieder eine Rolle, aber eine ganz andere, als geahnt…

Kein Roman

Die Story ist sicher Geschmackssache, enttäuschend dürfte für viele Leser des Buchs aber die Form sein. Ist man doch die teilweise über 700 Seiten starken Potter-Romane Rowlings gewohnt. Jetzt gibt es eben ein Drehbuch in Dialogform und kurzen Regieanweisungen. Und während Harry für jedes seiner Hogwarts-Jahre sein eigenes Buch gewidmet bekam, durchläuft Albus die ersten Jahre der Zaubererschule im Schnelldurchlauf. Tiefgang kommt da natürlich nicht auf.

Die Reaktionen

Und was sagen die Fans? Tatsächlich gibt es einige, denen das neue Werk gar nicht zu gefallen scheint, „Teenager-Fanfiction“, heißt es beispielsweise auf Amazon bei den Kundenbewertungen. Oder: Wer sich seine Potter-Liebe nicht zerstören lassen möchte, sollte die Finger davon lassen – viele Fans zeigten sich schlichtweg „enttäuscht“. Trotzdem: Die Mehrzahl der Kundenrezensionen hat 5 Sterne: „Ich habe gelacht, fast geweint, mit den Figuren mitgefiebert“, so ein Leser, an anderer Stelle schreibt jemand: „wunderschön, zauberhaft, bewegend“. Das alles Entscheidende für Potterheads ist aber natürlich: Es ist eine neue Geschichte aus dem Universum von Harry Potter. Und die wird gelesen – komme, was wolle.

(hub/spot)

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