Harry Styles: Ex-Freundin half ihm, seine Angst vor der Öffentlichkeit zu überwinden

Der ehemalige One-Direction-Star schreibt es einer "sehr aufgeschlossenen" Ex-Freundin zu, ihm dabei geholfen zu haben, seine Angst vor der Öffentlichkeit zu überwinden.

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Harry Styles: Ex-Freundin half ihm, seine Angst vor der Öffentlichkeit zu überwinden
Foto: BANG Media International / starmax / Famous

Harry Styles hat dank einer besonders aufgeschlossenen Ex-Freundin seine Angst davor überwunden, sich frei in der Öffentlichkeit zu bewegen.

Während seiner erfolgreichsten Zeit mit One Direction fühlte sich der Sänger in seiner Wahlheimat London auf der Straße nicht sicher. Inzwischen hat sich sein Umgang damit grundlegend verändert. Der britische Sänger verriet in einem Gespräch mit Radiohead-Frontmann Thom Yorke für das Magazin 'Rolling Stone', wie es dazu kam. Yorke erinnerte sich dabei an eine zufällige Begegnung mit Styles auf einer Straße in Rom. Er sei beeindruckt gewesen, dass der 32-Jährige einfach zu Fuß unterwegs war, und habe sich gefragt: "Wo ist seine Security?"

Schließlich könne er selbst zwar problemlos allein unterwegs sein, hätte aber nicht gedacht, dass Styles das ebenfalls möglich sei. Styles erklärte daraufhin, dass sich während seiner Zeit bei One Direction vieles isoliert angefühlt habe. "In den Anfangstagen, als ich in der Band war, fühlte sich das Hotelleben oft sehr abgeschottet an", schilderte er. Auch zu Hause habe der 'As It Was'-Interpret damals gedacht, dass es für ihn nicht sicher sei, nach draußen zu gehen.

Das habe sich geändert, als er eine Freundin hatte, die ausgesprochen kontaktfreudig war und ihn in London besuchte. Styles habe befürchtet, sie könnte ihn für verrückt halten, wenn sie drei Tage lang nur in seinem Haus säßen. "Also gingen wir überall zu Fuß hin. Dabei wurde mir klar: 'Ach, es ist völlig in Ordnung, draußen zu sein'", erzählte er. "Das hat diese Blockade irgendwie aufgebrochen. Inzwischen hat das mein Leben enorm verändert, denn so bleibt man mit der Welt verbunden." Außerdem habe er gelesen, dass Spaziergänge Künstlern eine besondere Perspektive ermöglichten: "Man ist auf Augenhöhe mit dem Geschehen und sieht Dinge, die einem entgehen, wenn man überall mit dem Auto hinfährt."

Yorke lobte Styles dafür, sich trotz möglicher Risiken nicht in einem Anwesen mit Sicherheitsleuten abzuschotten. Ganz ohne Verletzlichkeit gehe diese Entscheidung allerdings nicht. Der 58-Jährige kenne Menschen, die Morddrohungen erhalten hätten und daraufhin das Haus nicht mehr verließen, während Sicherheitskräfte ihr Grundstück bewachten. "Das will man nicht", betonte Yorke. Styles, der in der Vergangenheit unter anderem mit Taylor Swift und Kendall Jenner liiert war, hat damit einen Weg gefunden, trotz seiner Bekanntheit am öffentlichen Leben teilzunehmen.