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# Harry und Meghan: Sicherheit kann jährlich sechs Millionen Euro kosten
- URL: https://www.viply.de/news/harry-und-meghan-sicherheit-kann-jahrlich-sechs-millionen-euro-kosten/
- Published: 2026-08-21T04:46:45.000Z
- Updated: 2026-08-21T04:48:04.000Z
- Description: Prinz Harry zieht mit Herzogin Meghan und den Kindern zurück nach Großbritannien. Ein früherer Chef des royalen Personenschutzes hält eine neue Prüfung der Bedrohungslage für zwingend. Die Kosten könnten bei fast sechs Millionen Euro im Jahr liegen. Die Regierung spricht von einer Privatsache.
- Author: Redaktion
- Tags: Promi News, #spot

Bis zu fünf Millionen Pfund (fast sechs Millionen Euro) im Jahr: So viel könnte ein Personenschutz rund um die Uhr für Prinz Harry (41) und seine Familie den britischen Steuerzahler kosten. [Diese Summe nennt die "Daily Mail"](https://www.dailymail.com/news/royals/article-16066325/Who-pay-Harrys-security-Britain-Sussexes-return-reignites-row-Home-Office-rejected-taxpayer-funded-protection-prince-family.html?ref=viply.de) mit Blick auf die Rückkehr des Herzogs von Sussex in seine Heimat.

Der Grund, warum die Frage wieder auf dem Tisch liegt: Prinz Harry kommt diesmal nicht allein. Herzogin Meghan (45) zieht mit, ebenso Archie (7) und Lilibet (5), die künftig auf britische Schulen gehen sollen. Für Dai Davies, den früheren Leiter des Personenschutzes für die Royals bei der Londoner Metropolitan Police, ändert das die Ausgangslage komplett.

## "Es hat die Temperatur erhöht"

Der Umzug habe "die Temperatur erhöht", sagte Davies der "Daily Mail". Die Chancen, dass Harry den geforderten Schutz nun doch bekomme, seien "beträchtlich gestiegen". Entscheiden müssten das "die höchsten Ebenen der Regierung".

"Das hat die Sache verändert: die Familie herbringen, hier ansässig sein, sein Profil. Die Bedrohungslage muss jetzt sorgfältig neu betrachtet werden", so der Ex-Polizist. Und weiter: "Ich sage nicht, dass er ihn bekommt. Aber er muss aus meiner Sicht noch einmal ordentlich und professionell geprüft werden."

Aus fachlicher Sicht bestehe "eine ernsthafte potenzielle Bedrohung" für Harry und seine Angehörigen. "Es ist eine Sache, wenn er allein kommt. Das hier hat die gesamte Dynamik verändert, so sehe ich das."

## Die Regierung nennt es eine Privatangelegenheit

Von offizieller Seite kam bislang wenig. Premierminister Andy Burnham wollte sich bei einem Termin in West Yorkshire nicht festlegen, ob der Staat den Schutz organisiert und zahlt: "Nun, das ist eine private Angelegenheit. Das ist Sache von Harry und Meghan, und wir wünschen ihnen alles Gute für die Schritte, die sie unternehmen."

Das Innenministerium, das sich seit Jahren juristisch mit dem Herzog auseinandersetzt, blieb bei seiner Linie. Das britische Schutzsystem sei "gründlich und verhältnismäßig", teilte ein Sprecher mit. Zu einzelnen Regelungen äußere man sich nicht, weil das deren Wirksamkeit und die Sicherheit der Betroffenen gefährden könne.

## Harrys Worte von 2025 klingen heute anders

Seit dem Rückzug des Paares von den royalen Pflichten im Jahr 2020 ist Harrys Schutzstatus in Großbritannien herabgestuft. Seine langjährigen Versuche, das wieder zu ändern, scheiterten. Nach der verlorenen Berufung gegen das Innenministerium sagte er 2025 der BBC, er könne sich keine Welt vorstellen, in der er Frau und Kinder zurück nach Großbritannien bringen würde. Sicher sei es dort für sie nicht.

Genau das passiert nun trotzdem. Die Sussexes verlassen Kalifornien und beziehen einen bislang nicht genannten Wohnsitz außerhalb Londons, ausdrücklich kein royales Anwesen. An ihrem Status als Privatpersonen ändert sich nichts. Offen bleibt, ob Harry seine Einschätzung der Gefahrenlage revidiert hat oder ob er den Schutz einfach aus eigener Tasche bezahlt.

(stk/spot)