Harvey Weinstein klagt weiter

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Harvey Weinstein versucht, sein Schiedsverfahren wegen seiner Entlassung aus der Weinstein Company weiter zu verfolgen.
Der in Ungnade gefallene Filmmogul war Anfang des Jahres zu 23 Jahren Gefängnis verurteilt worden, nachdem er wegen kriminellen Sexualakts ersten Grades und Vergewaltigung dritten Grades für schuldig befunden worden war. Der 68-Jährige glaubt aber darüber hinaus, dass er zu Unrecht aus dem Filmstudio, das er zusammen mit seinem Bruder Bob Weinstein gründete, gekündigt wurde. Er wurde dort nämlich im Oktober 2017 entlassen, nachdem die ersten Vorwürfe wegen sexuellen Fehlverhaltens gegen ihn laut wurden.

Laut Gerichtsdokumenten, die diese Woche in Delaware eingereicht wurden, versucht Weinstein, ein Schiedsverfahren weiterzuverfolgen, das er nur wenige Wochen nach seiner Entlassung eingereicht hat. Er behauptet darin, dass sein Vertrag gegen die Arbeitsverständigung gekündigt worden sei. Die Weinstein Company befindet sich derzeit in einem Konkursverfahren, nachdem sie 2018 einen Konkursantrag gestellt hat, weshalb Weinsteins Klage gegen die Kündigung erst einmal automatisch pausiert wurde. Nun fordert er den leitenden Richter des Falles auf, das Gerichtsverfahren gegen das Unternehmen wieder aufzunehmen. Julia Klein, die Anwältin, die die Papiere im Namen von Weinstein eingereicht hat, schrieb: "Neu entdeckte Informationen und Fakten, die im Laufe der Untersuchung und Entdeckung in Nebensachen gewonnen wurden, haben Beweise erbracht, die den unrechtmäßigen Kündigungsanspruch bestätigen, der Gegenstand des Schiedsverfahrens ist."

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