Hayden Panettieres Mutter wehrt sich gegen 'Hater' nach dem Tod ihrer Tochter
Lesley Vogel schießt nach dem Tod der 'Heroes'-Schauspielerin gegen ihre Kritiker.
Hayden Panettieres Mutter Lesley Vogel hat sich gegen "Hater" gewehrt, die ihr vorschreiben wollten, wie sie um ihre verstorbene Tochter "trauern" soll.
Die 70-Jährige reagierte damit auf Kritik an ihren Äußerungen nach dem tragischen Tod der 'Heroes'-Schauspielerin. Lesley erklärte gegenüber 'Good Morning America': "Die Hater da draußen haben mir nicht vorzuschreiben, wie ich um mein zweites Kind trauere. Das ist meine Sache." Hayden war im Alter von 36 Jahren gestorben. Ihr Bruder Jansen war 2023 mit 28 Jahren ums Leben gekommen. In dem Interview wies Lesley außerdem Aussagen zurück, die Hayden in ihren im Mai veröffentlichten Memoiren 'This Is Me: A Reckoning' gemacht hatte.
Die 'Scream'-Darstellerin hatte darin geschrieben, dass sie im Alter von 19 Jahren ihrer Mutter mitgeteilt habe, sie wolle nicht länger von ihr beruflich betreut werden. Laut Hayden habe Lesley darauf geantwortet: "Du schuldest mir etwas." Lesley bestritt diese Darstellung und erinnerte sich an ein Gespräch in Haydens Wohnwagen, bei dem sie lediglich geschwiegen habe. Sie betonte, das Gespräch sei sehr kurz gewesen und sie habe die von Hayden beschriebene Aussage nicht getroffen.
Zudem erklärte Lesley, Hayden habe bis zu ihrer Besetzung für 'Heroes' Mitte der 2000er-Jahre ein "glückliches Leben" geführt. Mit 16 sei sie zum Star einer großen Fernsehserie geworden, doch ab ihrem 17. Lebensjahr habe Vogel eine negative Entwicklung beobachtet. Später sei sie nicht mehr für Haydens Entscheidungen verantwortlich gewesen, habe ihr aber weiterhin den bestmöglichen Rat geben wollen.
Lesley, die Hayden vor allem als "talentiert, schön, aufgeschlossen [und] intelligent" in Erinnerung behalten möchte, hatte zuvor die TV-Moderatorinnen Gayle King und Megyn Kelly kritisiert. Diese hatten sie unter anderem dafür angegriffen, dass sie erklärt hatte, ihre Tochter habe "leider ihren Weg verloren". Gegenüber der Zeitung 'Daily Mail' klagte sie: "Ich war sehr, sehr verletzt und zutiefst enttäuscht über den Mangel an Professionalität und Mitgefühl, wenn jemand, der zwei Kinder verloren hat, derart angegriffen wird – ohne auch nur ein Mindestmaß an Rücksichtnahme."