Hayley Williams bezeichnet die Selbstisolation als beste Schule zum Erwachsenwerden.
Für die Paramore-Sängerin ist es total ungewohnt, plötzlich so viel Zeit zuhause zu verbringen.

Aufgrund ihrer Musikkarriere zog sie schon mit 16 aus dem Elternhaus aus und ging auf Tour. "Ich lerne jetzt viele der Fähigkeiten, die einige meiner Freunde gelernt haben, als sie zur Uni gingen und in einem jüngeren Alter als ich für sich selbst sorgen mussten", gesteht die 31-Jährige. "Ich lerne, Mahlzeiten zu planen und wie man den Kühlschrank richtig füllt. Und es ist einfach so witzig, dass das eine Fähigkeit ist, die ich nie erworben habe. Aber ich arbeite jetzt daran und bin motiviert."

Ansonsten gehe es der Musikerin ganz gut in der Quarantäne. "Jeder Tag ist ein wenig anders. Heute war nicht schlecht. Ich hatte eine Therapiesitzung übers Handy und ich habe gebacken", erzählt sie im Gespräch mit ‚Apple Music‘. "Ich meine, an einem Tag bin ich ein wenig existenziell und niedergeschlagen und am nächsten Tag denke ich mir ‚Ich muss langsamer machen und der Welt eine Pause geben.’"

Es sei jedoch eine große Umstellung, plötzlich keinen fest strukturierten Plan für den Tag zu haben. "Auf Tour wird uns ein Blatt Papier unter unsere Hoteltür geschoben oder es hängt vorne im Bus und es besagt gewissermaßen ‚Du machst das zu dieser Zeit. Sei zu diesem Zeitpunkt fertig, hier findet der Soundcheck statt’", berichtet die ‚Simmer‘-Hitmacherin.