Meghan Markle

Janet Mayer/Startraksphoto.com

Herzogin Meghan: Starke Frauen werden oft schlechtgemacht

Vom "B-Wort" bekommt Meghan (41) laut eigener Aussage "Ausschlag": Wenn eine Frau als "bitch" (in etwa vergleichbar mit dem deutschen Wort Zicke) bezeichnet würde, sei das allzu oft nur ein Ablenkungsmanöver, um ihr ihre Kompetenz abzusprechen, erklärte die Ehefrau von Prinz Harry in der neuesten Folge ihres 'Archetypes'-Podcasts.

Starke Frauen werden attackiert

"Was solche Leute meinen, wenn sie dieses mit vielen Bedeutungen aufgeladene Wort benutzen, ist, dass diese Frau schwierig ist", sagte Meghan. "Das ist eigentlich nur ein Euphemismus, oder wahrscheinlich nicht einmal ein Euphemismus, sondern die wahre Bedeutung des B-Worts." Die Herzogin, die sich selbst oft im Kreuzfeuer der Kritik wiederfindet, erläuterte weiter: "Eine Frau mit dem B-Wort zu belegen oder als schwierig zu bezeichnen, ist oft ein Ablenkungsmanöver. Ein Weg, ihre tollen Qualitäten zu verstecken, ihr Durchhaltevermögen oder ihre Stärke, ihre klaren Meinungen, oder sogar ihre Resilienz, und um diese Qualitäten geht uns heute", sagte sie in ihren einleitenden Worten des Podcasts.

Meghan hasst das Wort "bitch"

Komikerin Robin Thede (43), die sich mit 'A Black Lady Sketch Show' einen Namen machte und Meghan in dieser Folge besuchte, will das Wort für Frauen zurückerobern, indem sie stattdessen "bad bitch" (böse Zicke) sagt. "Ich meine, mir als Person, die dieses Wort so sehr hasst, verursacht das Ausschlag", klagte Meghan im Gespräch mit Robin. "Wie du dir sicher schon gedacht hast, habe ich keinerlei Interesse daran, diesen Begriff zu beanspruchen. Aber viele Frauen, die ich respektiere und deren Arbeit ich liebe, viele fühlen sich damit wohl. Sie möchten das tun. Um ihm die Macht zu nehmen."

Die aktuelle Folge von Herzogin Meghans Archetypes ist seit Dienstag (8. November) bei Spotify zu hören.

Bild: Janet Mayer/Startraksphoto.com

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