Hilfsfonds für die Kultur: Thomas Anders schlägt Sonderabgabe vor

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Auch Thomas Anders (58) macht die Corona-Krise schwer zu schaffen. Doch der Sänger ('Brother Louie') denkt vor allem an die, die hinter den Kulissen Konzerte, Theater und Unterhaltung allgemein überhaupt möglich machen sowie an all diejenigen, deren Einkünfte direkt mit der Branche verbunden sind.

"Eine Katastrophe"

"Ich bin seit 37 Jahren auf der Bühne, ich will mich auch nicht beschweren", erklärte der ehemalige Modern-Talking-Star auf einer Veranstaltung in Mainz im Gespräch mit 'Bild'. "Aber die ganzen Bühnentechniker, Caterer, die komplette Infrastruktur – eine Katastrophe." Dabei sucht Thomas allerdings nach Lösungsvorschlägen, die allen helfen können. Eine Idee hat er auch schon: Eine Art Kultur-Euro soll eine vom Untergang bedrohte Sparte auffangen, sollte es noch einmal zu einer Pandemie wie Corona kommen.

Thomas Anders wird kreativ

"In Zukunft … wie wäre es, wenn man einen Euro mehr für sein Konzertticket zahlt?" schlägt Thomas Anders vor. "Dieser Euro geht in einen Fond für Kunstschaffende. Da müsste einiges zusammenkommen. So kann bei der nächsten Pandemie weniger kaputtgehen. Weil ein Polster geschaffen wurde." Zumindest schon mal ein konstruktiver Vorschlag. Der Sänger selbst musste sich im Lockdown so einiges einfallen lassen, um weitermachen zu können. So hatte er unter anderem ein Privatkonzert der besonderen Art gegeben: "Ich habe ein Kaminzimmer gemietet, ganz kuschelig, dort mit Band verschiedene Songs gespielt – das wurde nach Moskau gestreamt zu einer Party mit 20 Leuten." Bald können seine Fans Thomas Anders hoffentlich auch wieder live auf der Bühne erleben.

Bild: Sebastian Willnow/picture-alliance/Cover Images

via Cover Media

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