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Hollywood-Stars kämpfen gemeinsam gegen sexuelle Belästigung

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Über dreihundert Hollywood-Schauspielerinnen, Regisseurinnen und andere weibliche Stars der Traumfabrik – einschließlich Natalie Portman (36), Emma Stone (29) und Reese Witherspoon (41) – haben sich zusammengeschlossen, um sexuelle Belästigung in der US-Unterhaltungsbranche und generell am Arbeitsplatz zu bekämpfen. Die Initiative, die mit einer ganzseitigen Anzeige in der „New York Times“ angekündigt wurde, beinhaltet einen 13-Millionen-Dollar-Fonds für Rechtsbeihilfe. Das Geld soll weniger privilegierten Frauen wie beispielsweise Krankenschwestern und Kellnerinnen helfen, sich vor sexuellen Übergriffen zu schützen – und vor den Folgen, die eine Anzeige mit sich bringen könnte.

„Wenn nicht wir, wer dann?“

Das Programm trägt den Namen „Time’s Up“ („Die Zeit ist um“), zum Start veröffentlichten viele Frauen aus dem Showbusiness einen offenen Brief, darunter unter anderem Ashley Judd (49), Eva Longoria (42), America Ferrera (33), Rashida Jones (41), Kerry Washington (40) und Stars hinter der Kamera wie Shonda Rhimes (47), die unter anderem „Grey’s Anatomy“ und „Scandal“ produziert hat.

In dem Brief heißt es, der Kampf der Frauen, in einer männlich dominierten Arbeitswelt gehört und anerkannt zu werden, müsse enden, die Zeit für so eine Welt sei abgelaufen. „Wenn diese Gruppe von Frauen nicht für ein Modell für andere Frauen, die nicht so viel Macht und Privilegien haben, kämpfen kann, wer dann?“, wird Rhimes von der „New York Times“ zitiert. Zu den Zielen der Initiative gehört es aber nicht nur, die Lage der Frauen zu verbessern, sondern auch Solidarität zu zeigen.

Bei den Golden Globes sollen daher auf dem roten Teppich so viele Starts wie möglich Schwarz tragen. „Dies ist ein Moment der Solidarität, kein Mode-Moment“, sagte die Schauspielerin Eva Longoria der Zeitung.

Diese Stars spendeten

Zu den Geldgebern für den Fonds für Rechtsbeihilfe gehören unter anderem Reese Witherspoon (41), Meryl Streep (68), Steven Spielberg (71) und Ehefrau Kate Capshaw (64) sowie führende Talentagenturen, die nach dem Harvey-Weinstein-Skandal unter Druck stehen, ihre Praktiken zu ändern. Witherspoon sagte der „New York Times“, die Organisation bietet Frauen die Möglichkeit, ihre Kräfte in einer Branche zu bündeln, die normalerweise von Männern geführt wird: „Wir hören uns endlich, und wir sehen uns, und jetzt schließen wir uns zusammen, solidarisch für jede Frau, die sich nicht gesehen fühlt, um endlich gehört zu werden.“

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