"Ich begrüße es": Dr. Dre ist für Künstliche Intelligenz in der Musik
"Manche Leute haben Angst davor, Neues zu lernen", sagt Dr. Dre in der Debatte um Künstliche Intelligenz in der Musik. Der Rapper und Produzent hingegen "begrüße" den Einsatz von KI.
Dr. Dre (61) sieht Künstliche Intelligenz in der Musik nicht als Gefahr. Im Gegenteil. Für den Rapper und Produzenten ist die KI stattdessen ein "neues Werkzeug für Kreativität". "Ich glaube, die einzigen, die darin eine Bedrohung sehen, sind diejenigen, denen das künstlerische Schaffen schwerfällt", sagte er gegenüber der "New York Times".
Dr. Dre erzählte der US-Zeitung, dass er kürzlich mit Menschen diskutiert habe, die gegen den Einsatz von KI in der Musik waren. "Okay, ihr klingt wie Leute, die damals gegen die Drum-Machine gewesen wären, als sie auf den Markt kam. Oder gegen Synthesizer", habe er zu ihnen gesagt.
"Ich begrüße es": Dr. Dre über KI in der Musik
"Manche Leute haben Angst davor, Neues zu lernen", so Dr. Dre weiter. "Ich begrüße es", entgegne er diesen Personen. "Ich kann es kaum erwarten zu sehen, was daraus werden wird", sagte er der "New York Times".
Produktionskollege Jimmy Iovine (73), der gemeinsam mit ihm von der Zeitung interviewt wurde, sprang Dr. Dre bei. Er sagte, dass es etliche Produzenten gebe, die KI verwenden, es aber nicht zugeben.
Der Einsatz Künstlicher Intelligenz steht derzeit größtenteils in der Kritik. Beim marktführenden Streamingdienst Spotify werden nun Profile, hinter denen kein menschlicher Musiker steckt, markiert.
Dr. Dre, der mit bürgerlichem Namen André Romell Young heißt, wurde Ende der 80er-Jahre als Teil der Gangsterrapper N.W.A bekannt. Später war er vor allem hinter den Kulissen aktiv, er gilt als Entdecker von Rap-Stars wie Snoop Dogg, Eminem und Kendrick Lamar.
Mit Jimmy Iovine gründete Dr. Dre das Label Aftermath Entertainment. Gemeinsam bauten sie das Unternehmen Beats Electronics auf. Die von der Firma hergestellten Kopfhörer Beats by Dr. Dre machten den Rapper zum Milliardär.
(smi/spot)