Ist ‚The Nightingale‘ zu brutal?

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‚The Nightingale‘- Regisseurin Jennifer Kent wehrt sich gegen den Vorwurf, dass ‚The Nightingale‘ zu brutal ist.
Der australische Thriller ist im frühen 19. Jahrhundert in Tasmanien angesiedelt und erzählt die Geschichte der jungen irischen Gefangenen Clare, die mitansehen muss, wie ihr Ehemann und ihr Kind von britischen Soldaten ermordet werden. Gemeinsam mit einem Fährtenleser der Aborigines will Clare Rache für das Massaker nehmen. Nach Veröffentlichung des Streifens wurde Kritik an dem hohen Maß an gezeigter Gewalt geäußert. Bei der Premiere des Streifens beim Sydney Film Festival letzte Woche verließ die Mehrheit der Zuschauer innerhalb der ersten 20 Minuten den Kinosaal – und das, obwohl der Film komplett ausverkauft war. Die Regisseurin verteidigt ihr Projekt nun in einem Statement und erklärt, dass sie sogar von Opfern sexueller Gewalt kontaktiert wurde, die ihr für die ungeschönte Darstellung dankten. "Ich denke nicht, dass dies passieren würde, wenn der Film in irgendeiner Weise beliebig oder ausbeutend wäre. Obwohl ‚The Nightingale‘ historisch korrekte Beschreibungen kolonialer Gewalt und Rassismus gegenüber Einheimischen zeigt, handelt der Film nicht ‚von‘ Gewalt", stellt die Filmemacherin klar.

Tatsächlich sei der Streifen in Wahrheit eher zurückhaltend im Vergleich zur tatsächlich ausgeübten Gewalt. "Wir haben diesen Film in Zusammenarbeit mit tasmanischen Aborigines gemacht und sie denken, dass es eine ehrliche und notwendige Erzählung ihrer Geschichte ist, die erzählt werden muss. Ich bleibe enorm stolz auf den Film. Wenn wir zeigen würden, was wirklich 1825 in Tasmanien passiert ist, könnte es kein Publikum aushalten", sagt Jennifer.

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