James McAvoy reagiert auf die neue 'X-Men'-Besetzung
James McAvoy hat seinem 'X-Men'-Nachfolger Christopher Abbott viel Erfolg gewünscht.
James McAvoy hat seinem 'X-Men'-Nachfolger Christopher Abbott viel Erfolg gewünscht.
Der 47-Jährige spielte Professor X beziehungsweise Charles Xavier in 'X-Men: First Class', 'X-Men: Days of Future Past', 'X-Men: Apocalypse' und 'X-Men: Dark Phoenix'. Im kommenden Marvel-Reboot übernimmt Abbott die Rolle.
Während des Toronto International Film Festival, wo McAvoy seinen neuen Film 'Faith' bewarb, wurde er von 'Entertainment Weekly' auf die Neubesetzung angesprochen. "Viel Glück für ihn. Viel Glück, viel Glück, viel Glück", sagte der Schauspieler. Er wünsche dem gesamten Team alles Gute, wolle sich aber nicht zu sehr in die Vermarktung eines anderen Films einmischen. Marvel verfüge schließlich über eine "riesige PR-Maschinerie".
McAvoy hatte schon zuvor erklärt, dass er neugierig auf die nächste Generation der Mutanten sei. Er sei bereits vor seiner eigenen Beteiligung an den Filmen ein Fan gewesen und könne nun wieder in diese Rolle zurückkehren. "Ich war ein Fan, bevor ich Angestellter wurde, und ich werde wieder ein Fan sein", sagte er. Als damals Gerüchte über eine mögliche Beteiligung von Colman Domingo kursierten, zeigte sich McAvoy ebenfalls begeistert. Gleichzeitig wollte er vermeiden, den neuen Darstellern zusätzlichen Druck zu machen. Domingo bezeichnete er dennoch als "fantastisch".
Für den kommenden Neustart wurden bereits zahlreiche Rollen besetzt. Samara Weaving soll Emma Frost spielen, Kit Connor übernimmt Scott Summers alias Cyclops und Sadie Sink wurde als Jean Grey bestätigt. Maya Boyd wird Storm verkörpern, Inde Navarrette Rogue und Adam Driver soll Mister Sinister spielen.
Regisseur Jake Schreier hat bereits deutlich gemacht, dass Marvel nicht nur einen einzelnen Film plant. Gegenüber 'Collider' erklärte er, zunächst müsse natürlich ein großartiger 'X-Men'-Film entstehen. Gleichzeitig denke das Team schon darüber nach, welche Richtungen die Geschichte anschließend einschlagen könne. Besonders interessant seien für ihn Aspekte aus den Comics, die bislang weniger ausführlich auf der Leinwand behandelt wurden. "Welche unterschiedlichen Wege könnten wir einschlagen, die sich eher wie weniger ausgetretene Pfade anfühlen?", sagte Schreier über die Überlegungen hinter dem Reboot.
Für die neue Fassung des Drehbuchs arbeitet er erneut mit 'Beef'-Schöpfer Lee Sung Jin und 'The Bear'-Co-Showrunnerin Joanna Calo zusammen. Das Trio hatte bereits bei 'Thunderbolts*' miteinander gearbeitet. Schreier erklärte, dass diese Zusammenarbeit besonders gut zur Welt der X-Men passe.
Die Comics lebten seiner Ansicht nach nicht nur von politischen und gesellschaftlichen Ideologien, sondern ebenso stark von persönlichen Konflikten und Beziehungen. Das zwischenmenschliche Drama habe teilweise beinahe die Qualität einer Seifenoper. Autoren, die gesellschaftliche Ideen aus persönlichen Interessen und Konflikten entwickeln könnten, seien deshalb besonders wertvoll. Noch vor dem neuen 'X-Men'-Film werden mehrere bekannte Mutanten in 'Avengers: Doomsday' auftauchen. Unter anderem kehren Sir Patrick Stewart als Professor Charles Xavier, Sir Ian McKellen als Magneto, Kelsey Grammer als Beast und Rebecca Romijn als Mystique zurück.