Jamie Bell fürchtete um seine Sicherheit

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Jamie Bell hatte wegen seiner Rolle als Rechtsextremer in ‘Skin’ Angst um seine persönliche Sicherheit.
Der 33-jährige Schauspieler verkörpert in dem biografischen Drama den früheren Skinhead Bryon Widner, der im US-Bundesstaat Indiana eine gewalttätige weiße Machtgruppe namens ‘Vinlanders Social Club’ gründete. Später heiratete Widner eine Frau namens Julie Larson, die ihm mithilfe von Bürgerrechts-Aktivisten für Afroamerikaner dabei half, sich dem Hass entgegen zu stellen und seine eigene Organisation zu verlassen. Nun erklärte Bell, viel "Angst und Beklemmung" wegen seiner Rolle empfunden zu haben, da er das Gefühl hatte, dass man mit weißen Machtgruppen innerhalb der USA "nicht spaßen" sollte.

Im ‘The Big Ticket’-Podcast des Magazins ‘Variety’ erklärte der Star, Angst um sein eigenes Wohl gehabt zu haben. Er sagte: "Ich hatte wirklich Angst, ehrlich. Ich empfand viel Angst und Beklemmung, weil ich diesen Film machte. Ich sorgte mich. Ich denke, dass das Gruppen von Menschen sind, mit denen man wirklich nicht spaßen sollte. Sie sind organisiert, sie sind bewaffnet. Sie haben gezeigt und zeigen weiterhin, dass sie Menschen sind, die nichts dagegen haben, im Tageslicht zu erscheinen. Ihnen ist es egal, dass ihre Gesichter da draußen zu sehen sind, wenn sie die Fackeln tragen, die Dinge sagen, die sie sagen, die Slogans tragen, die sie tragen. Also, einfach aus einem Sinn für Sicherheit heraus, hatte ich Angst."

Der ‘Billy Elliot – I Will Dance’-Schauspieler erklärte, sogar in Erwägung gezogen zu haben, die umstrittene Rolle abzulehnen, da er glaubte, das momentane soziale Klima sei "zu explosiv". "Wir befinden uns in einer Welt, in der es ermutigt wird. Sie gehen durch die Straßen. Sie sind im grellen Tageslicht. Sie zeigen ihre Gesichter", warnte der 33-Jährige.

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