Jason Woliner: Zweifel an ‚Borat‘-Sequel

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Jason Woliner hatte große Angst, ‚Borat‘ mit dem Sequel nicht gerecht zu werden.
Der US-Regisseur erhielt per E-Mail die Anfrage, ob er Interesse habe, mit Sacha Baron Cohen über dessen neuen Film zu reden. „Er sagte nicht, was es war und schickte mir einen Entwurf, der in den Bereich eines Skripts fiel, aber ein solcher Film hat kein traditionelles Skript“, erklärt er. „Ich las es. Es war alles total verschlüsselt, alles war ein Code-Wort, und nirgends wurde das Wort Borat oder Kasachstan erwähnt. Und trotzdem fand ich auf der ersten Seite heraus, was es war, und dachte ‚Oh mein Gott, er macht es tatsächlich.‘“

Anfangs hatte der 40-Jährige jedoch große Zweifel an dem Projekt. „Ich traf ihn am nächsten Tag und sagte ‚Borat ist der witzigste Film, der je gemacht wurde. Es wird nahezu unmöglich sein, eine Fortsetzung zu machen, die keine riesige Enttäuschung ist‘“, schildert er im Interview mit ‚Collider‘. Woliner gesteht, dass alles an dem Film „schrecklich falsch“ laufen hätte können. „Abgesehen davon, dass es schwierig ist, überhaupt ein Comedy-Sequel oder ein lange verzögertes Comedy-Sequel zu machen, geht es hier auch noch um diesen speziellen Film, den du heimlich in der realen Welt mit einem der berühmtesten Charaktere in der ganzen Entertainment-Branche machen musst, ohne erwischt zu werden. Denn wenn die Leute erfahren, dass du es machst, wirst du den Rest nicht machen können.“ Die Herausforderung habe ‚Borat Anschluss Moviefilm‘ jedoch auch umso attraktiver für ihn gemacht.

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