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# Jimi Blue Ochsenknecht zu hoher Geldstrafe verurteilt
- URL: https://www.viply.de/news/jimi-blue-ochsenknecht-zu-hoher-geldstrafe-verurteilt/
- Published: 2026-10-01T10:21:01.000Z
- Updated: 2026-10-01T10:22:06.000Z
- Description: Jimi Blue Ochsenknecht musste sich erneut vor Gericht verantworten. Im Prozess um eine nicht bezahlte Hotelrechnung wurde er in Innsbruck nun schuldig gesprochen und zu einer Geldstrafe von 34.500 Euro verurteilt.
- Author: Redaktion
- Tags: Promi News, #spot

Jimi Blue Ochsenknecht (34) ist im Betrugsprozess um eine unbezahlte Hotelrechnung zu einer Geldstrafe von 34.500 Euro verurteilt worden. Das Landesgericht Innsbruck sprach ihn [laut dem "Kurier"](https://kurier.at/chronik/tirol/jimi-blue-ochsenknecht-betrugsprozess-geldstrafe-innsbruck-tirol/403195072#google%5Fvignette) am Donnerstag wegen schweren Betrugs schuldig. Ochsenknecht selbst war bei der Verhandlung nicht anwesend. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Im Mittelpunkt des Verfahrens steht eine Hotelrechnung über 13.827,35 Euro. Ochsenknecht hatte Ende 2021 seinen 30\. Geburtstag in einem Vier-Sterne-Hotel im Tiroler Kirchberg bei Kitzbühel gefeiert. Die Rechnung für Übernachtungen, Essen und weitere Leistungen blieb anschließend über Jahre offen. Erst 2025 wurde der Betrag beglichen - nachdem gegen Ochsenknecht ein europäischer Haftbefehl erlassen und er in Hamburg festgenommen worden war.

## Warum musste er jetzt erneut vor Gericht?

Der Fall war eigentlich bereits im August 2025 beendet worden. Damals kam Ochsenknecht mit einer sogenannten Diversion davon. Dabei wird ein Strafverfahren unter bestimmten Voraussetzungen ohne Schuldspruch beendet. Als Auflage musste er eine Geldbuße von 18.000 Euro zahlen, die er nach Angaben seines Anwalts vollständig beglich.

Doch die Staatsanwaltschaft legte dagegen Beschwerde ein. Das Oberlandesgericht Innsbruck gab ihr schließlich recht und ordnete die Fortsetzung des Verfahrens an. Die bisherige Verantwortungsübernahme und Schadensgutmachung hätten nicht genügt, um von einem ausreichenden Unrechtsbewusstsein auszugehen.

Beim neuen Prozess blieb Ochsenknecht nun erneut bei seiner Darstellung, keinen Betrug geplant zu haben. Sein Anwalt hatte angekündigt, auf Freispruch zu plädieren. Ochsenknecht habe zum Zeitpunkt der Geburtstagsfeier über ausreichende finanzielle Mittel verfügt und erst später Zahlungsschwierigkeiten bekommen. Er übernehme allerdings die Verantwortung dafür, dass bei der Begleichung der Rechnung anschließend einiges schiefgelaufen sei.

Der Hotelier hatte sein Geld schließlich erhalten. Die bereits gezahlten 18.000 Euro aus dem ersten Verfahren sollen auf die nun verhängte Geldstrafe angerechnet werden.

(ncz/spot)