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Jimmy Kimmel kontert Donald Trumps Oscar-Kritik

Die 90. Oscar-Verleihung mag nicht jedem gefallen haben, einer, der mit seiner Kritik nicht hinterm Berg halten konnte, war US-Präsident Donald Trump (71). Er twitterte: „Die niedrigsten Einschaltquoten der Oscars in der GESCHICHTE. Das Problem ist, dass wir keine Stars mehr haben – außer eurem Präsidenten (natürlich nur ein Scherz)!“ Dieses Statement stieß vor allem einem sauer auf: Moderator Jimmy Kimmel (50), der durch die Preisverleihung führte. Er konterte prompt – mehr als einmal.

Jimmy Kimmel weiß sich zu wehren

Jimmy Kimmel teilte zunächst auf seinem Twitter-Account den Tweet von Trump und kommentierte ihn mit den deutlichen Worten: „Danke, am schlechtesten bewerteter Präsident in der GESCHICHTE“.

In seiner Show „Jimmy Kimmel Live“ legte der 50-Jährige nach. „Natürlich war das ein Scherz, er ist nicht narzisstisch“, sagte er zu Trumps Tweet. Dann erklärte Kimmel, dass der US-Präsident offenbar annehme, dass die gesunkenen Einschaltquoten als Unterstützung für ihn anzusehen seien – doch weit gefehlt. Laut Kimmel seien, seit Netflix ins Leben gerufen wurde, die Einschaltquoten aller großen TV-Shows – Super Bowl, Grammys, Emmys – zurückgegangen. Das sei keineswegs Trumps Verdienst.

Der nächste Seitenhieb folgte sogleich: Denn Kimmel wies darauf hin, dass sein Tweet doppelt so viele „Likes“ bekommen habe wie der von Trump. Mittlerweile hat Kimmels Tweet 151.087 Retweets und 562.546 „Gefällt mir“-Angaben. Trumps kann 53.417 Retweets und 185.000 „Gefällt mir“-Angaben vorweisen.

Doch damit nicht genug. Kimmel erklärte weiter, dass er sich sicher sei, dass Trump „Shape of Water – Das Flüstern des Wasser“ gefallen würde, der Streifen wurde bei den Oscars als bester Film ausgezeichnet. „In dem Film geht es im Grunde um ein Monster, das Sex mit einer Frau hat, die nicht darüber reden kann. Im Grunde ist das die Geschichte seines Lebens“, so Kimmels finaler Seitenhieb auf Trump. Man darf gespannt sein, ob und wie der US-Präsident zurückschießen wird.