Joaquin Phoenix über den Kampf gegen Ungerechtigkeit

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Joaquin Phoenix konnte für seine Rolle als ‚Joker‘ den Oscar als bester Hauptdarsteller mit nach Hause nehmen und heizte dem Publikum mit einer flammenden Rede ein.
Der 45-jährige Schauspieler sprach in seiner Dankesrede viele Dinge an, die ihn in der Welt stören, aber auch wofür er dankbar ist: "Also, ich war schon echt ein mieser Typ in meinem Leben. Ich war egoistisch, ich konnte grausam sein, es war schwierig mit mit zur arbeiten, und ich war undankbar. Aber so viele in diesem Raum haben mir eine zweite Chance gegeben […]." Dem Schauspieler zufolge sei das Essentielle, sich nicht gegenseitig auszuschließen, sondern "einander zu unterstützen" und "beim Wachsen zu helfen". Das sei das Beste an der Menschheit. Joaquin, der die Auszeichnung unter anderem seinen Schauspielkollegen Antonio Banderas (‚Leid und Herrlichkeit‘) und Leonardo DiCaprio (‚Once Upon a Time in Hollywood‘) vor der Nase wegschnappte, erzählte: "Ich bin gerade so voller Dankbarkeit und ich fühle mich meinen ebenso nominierten Kollegen oder irgendjemandem sonst in diesem Raum nicht überlegen, denn wir teilen dieselbe Liebe, die Liebe zum Film, und diese Art der Ausdrucksweise hat mir das außergewöhnlichste Leben ermöglicht. Ich weiß nicht, wo ich sonst wäre."

Der ‚Joker‘-Darsteller zeigte sich aber vor allem dankbar für die Reichweite und die Position, die ihm durch seine Berühmtheit zuteil wird: "Aber ich denke das größte Geschenk, das mir und vielen anderen in diesem Raum gegeben wurde, ist die Gelegenheit, die Stimme der Stimmlosen zu sein." Er habe viel über heutige Probleme in der Gesellschaft nachgedacht: "Ich glaube, dass es stets um den Kampf gegen Ungerechtigkeit geht, egal, ob es sich um Geschlechtergleichheit oder Rassismus, Queer-Rechte, Rechte von indigenen Bevölkerungsstämmen oder Tierrechte handelt." Es gehe dabei darum, gegen den Irrglauben anzukämpfen, dass eine Nation oder Rasse das Recht habe, zu herrschen und andere auszubeuten.

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