Jodie Sweetin gab sich selbst die Schuld

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Jodie Sweetin zeigte ihre sexuelle Misshandlung nicht an, weil sie sich selbst die Schuld gab.
Die ‘Fuller House’-Schauspielerin, die aus früheren Beziehungen die Töchter Zoie (10) und Beatrix (8) hat, hat sich zu ihrer Tortur geäußert und zugegeben, dass sie sie nicht öffentlich gemacht hat, weil sie sich nicht "Schmerz und Verunglimpfung" aussetzen wollte. Nachdem Christine Blasey Ford sich emotional vor dem obersten Gerichtshof der USA bezüglich des angeblichen Missbrauchs durch den Nominierten für die freie Stelle als oberster Richter, Brett Kavanaugh, geäußert hat, schrieb Sweetin auf Instagram: "Ich stehe ihr bei. Ich BIN sie. Ich war das Mädchen, das nie eine Anzeige gemacht hat, weil ich mir selbst die Schuld gab. Ich war die Frau, die nie anzeigte, weil ich nicht mit dem Schmerz und der Verunglimpfung konfrontiert werden wollte. Was wir heute gesehen haben, ist das größere Thema Überlebender sexueller Gewalt, die verurteilt […] und nochmals traumatisiert werden, wenn sie an die Öffentlichkeit gehen. Uns wird gesagt, dass, wenn es ‘real’ gewesen wäre, dann hätten wir schon zum Zeitpunkt des Geschehens eine Anzeige gemacht. Oft, als wir […] Kinder oder junge Mädchen waren. Mädchen, die misshandelt wurden und dann "Hure" auf ihren Schließfächern lasen […]. Mädchen, die Angst davor hatten, eine Ausgestoßene in ihren sozialen Kreisen zu werden, weil sie die Wahrheit sagten. Es war einfacher, still zu bleiben."

Die 36-jährige Schauspielerin glaubt, dass die Frauen, die zu Opfern werden, als Erwachsene bereits darauf "trainiert" sind, still zu sein. Sie fuhr fort: "Als wir älter wurden und es wieder passierte, waren wir schon trainiert, still zu bleiben. Wir hatten die Lektion gelernt, dass niemand uns glauben wird. Dass sogar, wenn jemand es TUT, daraus keine Konsequenzen resultieren." Jodie will allerdings nicht mehr länger still bleiben und wünscht sich, dass die Stimmen von Frauen wie ihr gehört werden.

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