Joey King lobt Evan Rachel Wood für ihren Umgang mit 'Zauberhafte Schwestern 2'
Joey King lobt Evan Rachel Wood für ihren Umgang mit 'Zauberhafte Schwestern 2'.
Joey King hat Evan Rachel Wood dafür gedankt, dass sie trotz ihrer eigenen Enttäuschung so freundlich auf die Neubesetzung in 'Zauberhafte Schwestern 2' reagiert hat.
Die 27-jährige Schauspielerin spielt in der Fortsetzung gemeinsam mit 'Game of Thrones'-Star Maisie Williams die Töchter von Sandra Bullocks Figur. Im Original von 1998 waren diese Rollen von Wood und Alexandra Artrip übernommen worden. Wood hatte zuvor öffentlich bedauert, nicht für die Fortsetzung zurückgeholt worden zu sein. Umso mehr habe sich King über die wertschätzenden Worte ihrer Vorgängerin gefreut. Im Podcast 'Armchair Expert' erzählte sie: "Zum Glück war sie so lieb. Sie hat mir alles Gute gewünscht."
King habe anschließend selbst den Kontakt zu Wood gesucht. "Ich habe kürzlich ein Interview von ihr gesehen, in dem sie sagte: 'Ich wünsche Joey alles Gute.' Also habe ich mich bei ihr gemeldet und ... es war einfach so süß." Die Schauspielerin erklärte, dass sie bewusst das direkte Gespräch gesucht habe, anstatt sich von den zahlreichen Diskussionen im Internet beeinflussen zu lassen. "Alle haben online irgendwelche Dinge gesagt, und ich dachte: 'Warum reden wir nicht einfach miteinander?' Das war wirklich schön." Gerade bei Castingentscheidungen würden Menschen im Internet schnell ihre eigenen Vorstellungen entwickeln, wie sich die Beteiligten verhalten sollten. "Es wird so laut, wenn die Leute entscheiden, wie jemand reagieren soll, weil sie selbst etwas über eine Person oder eine Besetzungsentscheidung empfinden", sagte King.
Ihre Bewunderung für Wood machte King ebenfalls deutlich: "Ich liebe Evan Rachel Wood. Deshalb hat es mich wirklich berührt, dass sie in ihrem Interview gesagt hat, dass sie uns allen alles Gute wünscht." Für King sei diese Reaktion keineswegs selbstverständlich gewesen. "Das war wirklich nett, denn sie hätte das nicht tun müssen. Ich habe das Gefühl, dass der Lärm manchmal viel größer wird, als die Sache tatsächlich ist."
Regisseurin Susanne Bier hatte zuvor erklärt, die Neubesetzung sei keine persönliche Entscheidung gegen Wood und Artrip gewesen. Gegenüber 'Variety' verwies sie auf das Alter der Figuren: "Es war nichts Persönliches. Die Kinder in der Geschichte sind gerade mit dem College fertig, deshalb stellte sich die Frage eigentlich nicht. Wir mussten neu besetzen." Wood hatte in diesem Sommer dennoch offen über ihre Enttäuschung gesprochen. Sie sei "traurig" gewesen, nicht zurückgefragt worden zu sein. Schließlich habe sie während der Dreharbeiten zum Original eine enge Verbindung zum Cast aufgebaut. Gegenüber 'Entertainment Tonight' erklärte sie, es sei schade, dass die Zuschauer nun nicht erleben könnten, wie die Figuren als Erwachsene auf die damaligen Ereignisse zurückblicken. "Die Möglichkeit zu verpassen, diese Besetzung und dieses Haus als Erwachsene zu sehen und die gemeinsame Geschichte in unseren Augen zu erkennen, ist etwas, das man nicht nachahmen kann." Gerade für die Fans bedauere sie, dass diese Perspektive nicht umgesetzt werde. Zudem äußerte Wood Zweifel daran, dass die Fortsetzung tatsächlich der Vorlage 'The Book of Magic' von Alice Hoffman folge, dem letzten Band der 'Zauberhafte Schwestern'-Reihe. "Ich habe das Buch gelesen, und es scheint mir, dass sie dem Buch nicht folgen", sagte sie. Ihrer Ansicht nach hätte eine Rückkehr ihrer Figur bei einer direkten Umsetzung der Vorlage durchaus Sinn ergeben. "So, wie sie es jetzt neu aufziehen und angehen, ergibt es für mich keinen Sinn." Wood erklärte außerdem, dass außer King niemand aus dem Team persönlich Kontakt zu ihr aufgenommen habe. Sie selbst habe sogar angeboten, wieder mitzuwirken. "Selbst wenn es nur eine Szene oder eine Zeile gewesen wäre. Mir wurde gesagt, dass die Rollen neu besetzt werden." Auf Instagram versicherte sie zugleich, dass die Entscheidung nicht bei ihr gelegen habe: "Es tut mir leid, die Fans zu enttäuschen. Es lag nicht in meiner Hand und war nicht meine Entscheidung. Ich wäre sehr gerne wieder zu meinen Schwestern zurückgekehrt."