Johnny Depp: Phase der Depression nach Filmproduktionen

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Johnny Depp nimmt das Schauspielern nicht so ernst.
Der ‘Fluch der Karibik’-Star genießt es aber dennoch, in andere Rollen zu schlüpfen. Eigenen Aussagen nach ist er nämlich sehr schüchtern und fühlt sich wohler, wenn er sich hinter einer anderen Identität verstecken kann.

Er erklärt: "Das Konzept, ein ernster Schauspieler zu sein, ist das größte Oxymoron, das es überhaupt gibt. Ich kann das Schauspielern immer noch nicht ernst nehmen, aber ein bisschen eine Methode ist auch etwas Hilfreiches. Ich werde niemals derjenige sein, der Henry VIII. verkörpert und einen riesigen Schenkel eines Truthahns packt, während eine Packung Chips auf dem Tisch liegt. Aber ich hüpfe in einen Charakter hinein und wieder heraus." 
Am Ende einer Produktion habe er immer eine Phase der Depression, wie er weiter sagt. Das liege ebenfalls an seiner Schüchternheit.

Momentan ist der 55-Jährige mit seiner Band The Hollywood Vampires auf großer Tour. Mit dabei sind auch Alice Cooper und Joe Perry. Er erklärt, dass die Schauspielerei für ihn immer noch ein Mysterium sei, da er schon immer lieber ein Musiker sein wollte. Der Zeitung ‘The Times’ verriet er: "Ich habe die Musik nie verlassen. Ich habe nie aufgehört, zu spielen. Aber ich bin in einem anderen Bereich einfach erfolgreicher gewesen."

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