Neuer Gegner von Rapper Kanye West (45) ist Adidas. Der Sportgigant hat die neuen Adiletten 22 auf den Markt geworfen und nach Meinung des Amerikaners sehen die doch stark nach seinen Yeezys aus.

Krasse Kopie

Nach Berichten von 'Complex', griff der Star am 13. Juni auf Instagram den Geschäftsführer von Adidas, Kasper Rørsted, an. Und in dem Post, der mittlerweile wieder verschwunden ist, ging er gleich in die Vollen: "An Kasper – ich lasse mir diese krassen Kopien nicht mehr gefallen." Und dann wollte der Grammy-Gewinner eine kleine Revolution entfachen: "An die gesamte Sneaker-Gemeinde, an jeden Ballspieler, Rapper oder auch wenn du nur im Laden arbeitest – dies geht alle an, die etwas zu sagen haben, aber das Gefühl haben, es nicht zu können, denn sonst würden sie den Vertrag verlieren oder sie werden für verrückt erklärt. Mut zeigt sich dadurch aus, keine Angst zu zeigen. Mut ist es, wenn du deine Angst überwindest, um zu deiner Wahrheit zu stehen." Dann bezeichnete der Designer die neuen Adiletten als "fake Yeezy".

Kanye West ärgert sich über Respektlosigkeit

Kanye West schäumte weiter und griff das Unternehmen an, mit dem er noch bis 2026 einen Kooperationsvertrag hat. Die Kopien würden "die Respektlosigkeit repräsentieren, die die Mächtigen gegenüber ihren Kreativen" hätten. Dem nicht genug, er veröffentlichte dann auch noch Auszüge aus seinem Vertrag mit Adidas und unterstrich die Klausel: "Es gibt eine begrenzte Ausnahme, bei der er Freizeit- und Lifestyle-Bekleidung der Marke Yeezy selbst herstellen kann, aber nicht mit einem Konkurrenten." Nun hat der vierfache Vater mit seinem Social-Media-Ausbruch aber genau das getan, was er wahrscheinlich nicht wollte – alle schauen auf die neuen Adiletten, die nur einen Bruchteil von dem kosten, was man für seine Yeezys berappen muss. Kanye West hat unfreiwillig Werbung gemacht – das wird ihm so gar nicht schmecken.

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