Kate Hudson: ‘Wir befinden uns in sensiblen Zeiten’

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Kate Hudson meint, Hollywood sei "überempfindlich" geworden.
Die 41-jährige Schauspielerin kann verstehen, warum eine Szene aus ihrem erfolgreichen Film ‘Almost Famous – Fast berühmt’ (2000), in dem William Miller (Patrick Fugit) ihre Figur Penny Lane küsst, während sie nach einer Überdosis bewusstlos ist, aus dem auf dem Film basierenden Broadway-Musical ‘Almost Famous – The Musical’ herausgeschnitten wurde.

Ebenso verstehe die hübsche Blondine aus heutiger Sicht die Problematik der Andeutung, dass ihr Alter Ego in dem Film gerade 16 Jahre alt ist. Kate meint daher, es sei nur die richtige Wahl gewesen, das Musical abzuändern. "Es war eigentlich ganz unschuldig, aber wissen Sie, wir befinden uns in sensiblen Zeiten, und wenn die Leute es für nötig halten, ultra-sensibel zu sein und niemanden zu verärgern, dann ja, dann ist das die richtige Wahl. Ich glaube, es gibt in der heutigen Geschäftswelt Umstände, die übermäßig empfindlich sind."

Auch wenn ihr Co-Star Patrick Fugitj ebenso zugab, dass die Szene heute "problematisch sein könnte", glaubt er, dass Regisseur Cameron Crowe einfach einen "authentischen" Moment gezeigt hat, der Jahre später unangenehme Erinnerungen hervorrufen würde. Gegenüber ‘The Independent’ fügte Patrick im Gespräch hinzu: "Crowe hat diese Art, einen authentischen Blick auf einige Impulse zu werfen, die einen später empfindlich reagieren lassen. Ich sage nicht, dass das mit dem Küssen von jemandem vergleichbar ist, während er high […] ist, aber wir alle haben Dinge getan oder gesagt, die uns 20 Jahre später unangenehm sind."

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