Katja Krasavice

Katja Krasavice

Katja Krasavice: Früher wurde sie schlimm gemobbt

Deutschlands Großstädte befanden sich dieses Woche im Ausnahmezustand. Der Grund: Katja Krasavice (26) machte Promotion für ihren neuen Eistee, und wo ihr pinkfarbener Getränkewagen auftauchte, herrschte Chaos, denn Hunderte wollten sich nicht nur eine Kostprobe sichern, sondern auch einen Blick auf ihr Idol erhaschen.

Alle wollen Katja Krasavice

Schon zum Auftakt der Tour in Hamburg ging es rund. Die Rapperin ('Dicke Lippen') sorgte für so viel Andrang, dass die Aktion an einen anderen Ort verlegt werden musste. Einige Fans nahmen daraufhin zu Fuß die Verfolgung auf, gefährdeten sich zum Teil selbst. "Ich wurde jetzt von der Polizei weggeschickt. Mir wurde gesagt, wenn die Leute auf die Straße rennen, wird abgebrochen. Das ist natürlich gefährlich, das kann ich auch verstehen", mahnte Katja daraufhin in ihrer Instagram Story zu Besonnenheit. In der Hitze machte dann auch noch so mancher Kreislauf schlapp. "Leute, heute war Eskalation pur. Ihr seid die Krassesten", freute sich Influencerin dennoch.

Keine schönen Erinnerungen

In Leipzig standen die Fans am Mittwoch (17. August) in brütender Hitze Schlange, während Katja Krasavice Kostproben ihres Erfrischungsgetränks verteilte. Die YouTuberin kennt die Stadt gut, hat hier ihre Jugend verbracht und den Schulabschluss gemacht. Doch diese Erinnerungen sind nicht durchweg positiv, erinnerte sich die in Tschechien geborene Katja im Gespräch mit RTL, denn sie wurde in ihrer Jugend gemobbt. Sie sei in den See geschubst und ausgelacht worden, einfach nur, weil sie sich so anzog, wie sie wollte. "Ich konnte nicht rausgehen, ich hatte Angst, rauszugehen."

Umso mehr genießt sie ihre triumphale Rückkehr. "Es hat mich stärker gemacht", blickte die Musikerin zurück. "Wenn Leute sagen, du kannst etwas nicht erreichen, dann kannst du entweder nichts erreichen, oder du willst noch mehr machen." Katja Krasavice hat sich dafür entschieden, es allen Zweifler*innen zu zeigen — mit Erfolg.

Bild: picture alliance/dpa | Carsten Koall