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Keith Richards spielt gerne die zweite Geige

Keith Richards hält es für "cooler", Gitarrist statt Frontmann zu sein.
Der Rolling Stones-Star spricht offen über die Zweifel, die er infolge seiner Karriere als Solomusiker hatte. Er habe sich nämlich stets wohler als Teil einer Band gefühlt, statt selbst im Fokus zu stehen. "Ich hatte eine tolle Band, eine der tollsten Bands in der verdammten Welt, das setzt du nicht in den Sand! Meine ganze Energie und was auch immer ich hatte, ging stets an die Stones. Ich habe mich nie selbst als Frontmann betrachtet, weil der Job als Gitarrist tatsächlich viel cooler ist, als Frontmann zu sein. Es ist ein besserer Job. Ich muss nicht die ganze Zeit da draußen sein, ich kann mich bewegen, wie ich will, und mein Ding machen, was auch immer", berichtet der 75-Jährige.

Im Gespräch mit Steven Van Zandt im YouTube Space sagt der Brite außerdem, dass er sich gewünscht hätte, dass die Rocker nach der Veröffentlichung ihrer Platte ‘Dirty Work’ 1986 eine Tour gestartet hätten. Stattdessen veröffentlichte er zwei Jahre später seine erste Solo-LP ‘Talk Is Cheap’. "Ich dachte, dass die Stones zurück auf Tour sein sollten, aber zur gleichen Zeit verstand ich, dass jeder diesen Dingen zustimmen muss – und es gab Unstimmigkeiten. Zur gleichen Zeit wird mir rückblickend klar, dass wir es bereits seit 1962 gemacht hatten und nun war es 1985. Obwohl du in der besten Band der Welt bist, willst du deine Flügel ausbreiten. Es gab ein gewisses hibbeliges Gefühl. Ich fühlte es offenbar nicht so sehr, wie es Mick [Jagger] tat", schildert Keith.

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