Hat Kim Kardashian bewusst Blackfishing betrieben? Die Reality-Queen ('Keeping Up With The Kardashians') muss sich immer wieder Vorwürfe gefallen lassen, dass sie sich kultureller Aneignung schuldig gemacht hat. Und tatsächlich bedient sich die Unternehmerin in ihrem Styling gern bei Elementen schwarzer Kultur.

"Keine böse Absicht"

So war der Star eine Weile mit eng geflochtenen Zöpfen, so genannten Cornrows, zu sehen. Doch im Interview für das Magazin 'i-D' bestritt Kim, dass sie sich diese Elemente angeeignet hat, um ihre Reichweite zu erhöhen. Sie könne zwar verstehen, woher die Kritik kommt, doch sie würde sich "niemals die Kulturen anderer zu eigen machen." "Ganz ehrlich, es kommt oft von meiner Tochter, die mich darum bittet, dass wir doch mal die gleichen Frisuren tragen. Wir haben dann Gespräche geführt, in denen ich erklärt habe: 'Vielleicht sieht dieser Style bei dir besser als als bei mir.'" Dennoch wünscht sie sich etwas mehr Entspanntheit im Umgang mit ihrem Nachwuchs.

Kim Kardashian zeigte sich einsichtig

"Ich möchte, dass sie das Gefühl bekommt, dass ich einen Style mit ihr (gemeinsam) habe und dass das dann auch kein großes Ding ist, wenn sie danach fragt und es wirklich möchte", fuhr Kim im Gespräch mit dem Dramatiker Jeremy O. Harris (32) fort. Zudem würden ihre Kritiker*nnen eines vergessen: Kim selbst ist armenischer Abstammung, und in dem Land gebe es "eine Tradition des Haareflechtens". Doch letztlich zeigt sich die vierfache Mutter, die Anfang des Jahres die Scheidung von ihrem Mann Kanye West (44) einreichte, einsichtig. Sie habe über die Jahre "viel gelernt" und sei "gewachsen." Dadurch sei sie in der Lage, viel bessere Gespräche mit North (8), Saint (6) Chicago (3) und Psalm (2) zu führen, glaubt Kim Kardashian.

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