Kommentar über Singlefrauen: Heftige Kritik für Mark Keller

Mark Keller äußert sich in einem Podcast über die Ansprüche von Frauen bei der Partnersuche. Dabei bezeichnet der "Bergdoktor"-Star alleinstehende Frauen als "verwelkt". Im Netz sorgt die Aussage für Empörung.

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Für eine Aussage von Mark Keller hagelt es heftige Kritik.
Für eine Aussage von Mark Keller hagelt es heftige Kritik. Foto: imago images/Eibner

Mark Keller (61), bekannt aus der ZDF-Serie "Der Bergdoktor", hat mit seinen Äußerungen über alleinstehende Frauen eine Diskussion ausgelöst. In einer Folge des Podcasts "Beziehungsduell" spricht der Schauspieler mit Gastgeberin Barbara Rynes über Beziehungen und die Suche nach dem richtigen Partner. Dabei vertritt er die Ansicht, dass manche Frauen bei der Partnersuche zu wählerisch seien - und das später bereuen könnten.

Ausgangspunkt des Gesprächs ist Rynes' Wunsch, einen Mann ganz klassisch im Alltag oder beim Ausgehen kennenzulernen. Keller reagiert darauf mit einem Seitenhieb auf Dating-Apps: "Ja, dann darfst du aber nicht auf Tinder dein Date suchen." Auch als die Podcasterin einwendet, dass Online-Dating schließlich die Zukunft sei, bleibt er bei seiner Haltung.

Im weiteren Verlauf wirft Keller seiner Gesprächspartnerin vor, sich mit ihren Vorstellungen selbst im Weg zu stehen. "Weil du was Spezielles suchst", erklärt er. Viele Frauen hätten zu hohe Erwartungen an einen möglichen Partner: "Das sind genau die Ansprüche: Der muss das haben, der muss das haben und er muss das haben."

"Wenn sie verwelkt sind"

Seine Kritik führt der Schauspieler noch weiter aus. Frauen, die keinen perfekten Mann fänden, würden seiner Ansicht nach häufig lieber allein bleiben. Sie suchten einen "absoluten König oder Kaiser", der alle anderen übertreffe. Das könne sich im Alter rächen, glaubt Keller: "Und später, wenn sie verwelkt sind, denken sie: 'Mann, eigentlich hatte ich damals schon einen ganz Guten, aber jetzt ist es so, ich habe halt keinen.'"

Anschließend würden diese Frauen in die Kirche gehen und "anfangen, um einen Rosenkranz zu bitten", so Keller weiter. Als Barbara Rynes nachfragt, ob sie auf ihn bereits verwelkt wirke, antwortet er: "Nein, aber in 20 Jahren wird das dann so sein." Vielleicht finde sie dann noch einen "Gleichgesinnten, der dann seine Frau verloren hat".

Heftige Reaktionen auf Instagram

Ein Ausschnitt des Gesprächs wurde auf Instagram veröffentlicht. Dort stößt insbesondere Kellers Wortwahl auf deutlichen Widerspruch. "Wenn ein Mann sagt 'verwelkt', dann sagt das mehr über ihn aus als über Frauen", kommentiert eine Nutzerin.

Eine andere appelliert an Frauen, ihre Ansprüche bei der Partnersuche nicht herunterzuschrauben: "Und Ladys nicht vergessen, behaltet bitte eure Ansprüche, sonst bekommt ihr genau diese Art von Mann." Auch die Entscheidung, bewusst ohne Partner zu leben, wird in den Kommentaren verteidigt. "Man weiß halt genau, was man nicht mehr möchte", schreibt eine Nutzerin. Eine andere formuliert es noch deutlicher: "Lieber allein als so einen verwelkten Schlaumeier."

Weitere Kommentare werfen dem Schauspieler ein überholtes Frauenbild vor. Allerdings bekommt Keller auch Zustimmung. Einige männliche Nutzer pflichten ihm bei. "Er hat es perfekt ausgedrückt", heißt es etwa.

Mark Keller selbst ist seit 14 Jahren in einer Beziehung. Seine Partnerin lernte der Schauspieler in einem Restaurant in Köln kennen.

(ncz/spot)