König Charles reagiert auf brisante Diana-Enthüllungen von Earl Spencer

König Charles teilt gegen Earl Spencer aus und deutet an, dass die Trauer das "Urteilsvermögen" seines ehemaligen Schwagers "getrübt" habe.

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König Charles reagiert auf brisante Diana-Enthüllungen von Earl Spencer
Foto: BANG Media International / Getty Images

König Charles hat Earl Spencer wegen der Behauptungen über Prinzessin Diana in dessen neuem Buch kritisiert.

Der Buckingham-Palast deutete an, dass die Trauer des 62-Jährigen um seine geliebte Schwester, die im August 1997 bei einem Autounfall in Paris ums Leben kam, sein "Urteilsvermögen getrübt" und seine "Wahrnehmung beeinflusst" haben könnte. Zuvor hatte Spencer in seinem Buch 'Swan Song: Diana, My Sister' behauptet, Charles habe während eines Telefonats in den Tagen nach Dianas Tod höhnisch gesagt, die Welt werde sie "schon bald vergessen".

In einer äußerst seltenen Stellungnahme erklärte ein Sprecher des Königs: "Obwohl wir uns grundsätzlich nicht zu Büchern äußern, ist sich Seine Majestät bewusst, dass der Schmerz über den Verlust eines geliebten Familienmitglieds die Vernunft trüben, das Urteilsvermögen beeinträchtigen und die Erinnerung auf eine Weise beeinflussen kann, die andere Menschen nicht nachvollziehen können – selbst viele Jahre nach einem solchen Verlust." In seinem Buch behauptet der ehemalige 'Today'-Korrespondent, dass er und Charles, der damals noch Prince of Wales war, in Streit geraten seien, als sie darüber diskutierten, ob die damals 15 und zwölf Jahre alten Prinzen William und Harry beim Trauerzug hinter dem Sarg ihrer Mutter gehen sollten.

Nachdem Charles seinem Schwager erzählt hatte, dass er 1979 beim Trauerzug für seinen geliebten Großonkel Lord Mountbatten mitgegangen sei, wies der Earl darauf hin, dass er zu diesem Zeitpunkt bereits 30 Jahre alt gewesen sei. Daraufhin sei Charles "völlig ausgerastet", behauptete Spencer. In einem Auszug aus dem Gespräch, den die 'Daily Mail' in Fortsetzungen veröffentlichte, schrieb der Earl: "Dann ließ er am Telefon das heraus, was ich immer für seine aufgestaute Verachtung gegenüber Diana gehalten hatte – und sein Entsetzen darüber, dass die Welt von ihrem Tod so erschüttert war. 'Sei versichert', zischte er, 'wir werden sie schon bald vergessen!'"

Ein Nahestehender des Königs versicherte gegenüber dem 'Telegraph', dass die angebliche Äußerung "einfach nicht seiner Art entspreche – und schon gar nicht zu diesem Zeitpunkt, als er ein zutiefst trauernder Mann war". Der Insider wies darauf hin, dass Charles angesichts des Todes seiner Ex-Frau "vor Trauer wie gelähmt" gewesen sei. Außerdem habe er sich über das Protokoll hinweggesetzt, indem er darauf bestand, dass Diana eine feierliche Beerdigung mit einem Zeremoniell nach Art eines Staatsbegräbnisses erhalten sollte. Zudem habe er darauf bestanden, dass ihr Sarg auf dem Weg von Paris nach London mit dem königlichen Banner bedeckt wurde. 'Swan Song: Diana, My Sister' beleuchtet Dianas Kindheit, ihre schwierige Ehe mit Charles und die Folgen ihres Todes. Das Buch erscheint am 22. September.