Lady Gaga wurde von ihrer Rolle in ‚House of Gucci‘ an ihre Grenzen getrieben.
Die Popsängerin spielt in dem neuen Krimidrama von Ridley Scott die Rolle der italienischen Prominenten Patrizia Reggiani, die 1998 für schuldig befunden wurde, einen Auftragskiller angeheuert zu haben, um ihren Ex-Mann Maurizio Gucci (Adam Driver) zu töten. Wie die 35-Jährige gesteht, hatte die Hauptrolle in dem Film einen dramatischen Einfluss auf ihre mentale Gesundheit.

„Ich hatte irgendwann gegen Ende der Dreharbeiten psychologische Schwierigkeiten. Ich war entweder in meinem Hotelzimmer und lebte und sprach als Reggiani, oder ich war am Set und lebte und sprach als sie“, offenbart Lady Gaga. „Ich erinnere mich, dass ich eines Tages in Italien mit Hut rausging, um einen Spaziergang zu machen. Ich war etwa zwei Monate lang nicht spazieren gegangen und ich geriet in Panik. Ich dachte, ich wäre an einem Filmset.“

Die ‚Shallow‘-Interpretin verbrachte insgesamt drei Jahre damit, um sich auf die herausfordernde Rolle vorzubereiten. „Ich werde ganz ehrlich und transparent sein: Ich habe anderthalb Jahre als sie gelebt. Und ich habe neun Monate davon mit Akzent gesprochen“, berichtet sie. Gleich zu Beginn habe sie sich außerdem die Haare dunkel gefärbt. „Ich begann auf eine Weise zu leben, so dass ich bei allem, das ich ansah oder berührte, sofort bemerke, wo and wann ich Geld sehen konnte“, fügt die Musikerin im Gespräch mit dem britischen ‚Vogue‘-Magazin hinzu.

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