Lady Gaga: Mehr Hilfe für psychisch kranke Künstler

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Lady Gaga wünscht sich Hilfe für psychisch kranke Künstler.
Die 31-jährige Sängerin erhielt am Donnerstag (8. November) den sogenannten ‚Patron Award‘ anlässlich der Patron of the Artists Awards der SAG-AFTRA-Stiftung und erzählte in ihrer Dankesrede auch von ihrer eigenen "psychischen Krise". Sie erklärte, sie wünsche sich, es gäbe ein besseres System, das ihr und anderen Künstlern helfe, sich "bestärkt" zu fühlen. Gaga sagte: "Ich begann, festzustellen, dass ich in den leeren Raum starrte und sekunden- oder minutenlange Blackouts hatte. Ich sah Bilder von Dingen, die mir Angst bereiteten, Erlebnisse, die viele Jahre in meinem Gehirn vergraben waren, unter der Aufschrift ‚Ich kümmere mich später darum‘, weil mein Hirn mich beschützte, wie uns die Wissenschaft lehrt. Dies waren Symptome der Abgrenzung und einer posttraumatischen Belastungsstörung und ich hatte kein Team, das mir psychische Unterstützung bieten konnte. [Meine Kämpfe] wurden später zu physischem chronischem Schmerz, Fibromyalgie, Panikattacken, akuten Trauma-Reaktionen und hemmenden psychischen Spiralen, zu denen Suizididealisierung und masochistisches Verhalten zählten."

Die ‚Million Reasons‘-Hitmacherin schlug vor, dass SAG-AFTRA sich mit der Born This Way-Stiftung zusammentut, um Programme für psychisch kranke Mitglieder einzuführen. "Ich wünschte, es hätte ein System gegeben, das mich beschützt und geleitet hätte, ein System, das mir die Kraft gegeben hätte, um nein zu Dingen zu sagen, von denen ich dachte, sie tun zu müssen, […] dass mir die Kraft gegeben hätte, toxischen Arbeitsumgebungen fern zu bleiben oder mit Leuten zusammenzuarbeiten, die einen fragwürdigen Charakter hatten. Es gab Tage, an denen ich zu kämpfen hatte oder es nicht an die Arbeit schaffte und ich will nicht, dass andere Künstler das weiterhin durchmachen müssen", sagte der Star.

Gaga beschrieb psychische Probleme als eine "Krise epischer Proportionen" und rief alle, die in der Stille damit kämpfen, dazu auf, ihre Geschichten zu teilen, um dabei zu helfen, das Stigma rund um das Thema auszuradieren.

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