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Lady Gaga rockt die Super-Bowl-Halbzeitshow

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Es war wie erwartet der spektakuläre Auftritt von US-Superstar Lady Gaga (30) beim diesjährigen Super-Bowl in Houston im Bundesstaat Texas. Die Sängerin überzeugte dabei mit einer Energie-geladenen Show, die – bei allem Bombast – auch ruhige Momente zuließ. In der aufgeheizten politischen Stimmung in den USA kündigte Lady Gaga bereits im Vorfeld an, kein echtes Statement abgeben zu wollen. Dennoch wurde es an der ein oder anderen Stelle ziemlich patriotisch.

Zunächst trauten die gut 70.000 Menschen vor Ort und Millionen TV-Zuschauer weltweit ihren Augen kaum, als die Sängerin nicht wie erwartet auf dem Spielfeld, sondern auf dem Stadiondach auftauchte. Dort stimmte sie die heimlichen Nationalhymne „This Land Is Your Land“ (im Original von Folk-Ikone Woody Guthrie) an. Es ist ein patriotischer, aber nachdenklicher Start in die Halbzeitshow.

Hier gibt es das Album „Joanne“ von Lady Gaga

Natürlich spricht Gaga auch einen Treuesschwur auf die US-Flagge: „eine Nation, unter Gott, unteilbar.“ Das obligatorische „God bless America“ darf natürlich ebenfalls nicht fehlen. Doch eine Frage bleibt: Ein Affront gegen Donald Trump war dies wenn dann nur zwischen den Zeilen. Echter Protest sieht wahrlich anders aus, war allerdings nie geplant.

Unterhaltsam, aber wenig innovativ

Anschließend hatte Lady Gaga allerdings genug von der Politik und schwebte scheinbar schwerelos hinab auf den Rasen des NRG Stadiums hinunter. Ihre Fans bekamen anschließend ein Feuerwerk ihrer besten Songs dargeboten: „Poker Face“, „Born This Way“ und „Bad Romance“ waren natürlich ebenso unter der Songauswahl wie „Million Reasons“, das sie selbst am Flügel sitzend performte. Zwischendurch hatte die Sängerin immer wieder Zeit, kurz mit dem Publikum zu sprechen – grüßte in einer Szene sogar ihre Mama und ihren Papa.

Alles im allem war die Show stark, allerdings ein wenig vorhersehbar, kaum innovativ. Lady Gaga setzte auf das Übliche: Imposante Lichtshow, riesiges Feuerwerk, zahllose Tänzer, spektakuläre Choreographie. Es war eine Halbzeit-Show aus dem Pop-Setzkasten, die aber perfekt unterhielt – und das sollte sie in erster Linie auch tun. Übrigens: Beyoncé (35, „Lemonade“), wie zuvor in zahlreichen Gerüchten zu lesen war, tauchte nicht als Überraschungsgast auf und blieb dem Super Bowl offensichtlich fern.

(dr/spot)

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