Lena Dunham: Bittere Reue

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Lena Dunham zeigt sich reuevoll.
Die Schauspielerin gibt zu, dass sie letztes Jahr einen "schrecklichen Fehler" begangen habe, als sie den ‚Girls‘-Drehbuchautor Murray Miller in Schutz nahm, nachdem er der Vergewaltigung bezichtigt wurde. "Als jemand, den ich kannte und wie einen Bruder liebte, beschuldigt wurde, habe ich etwas Unverzeihliches getan: Ich habe ihn öffentlich verteidigt. Es gibt wenig, das ich je mehr bereuen könnte", gesteht die 32-Jährige in einem offenen Brief, der von ‚The Hollywood Reporter‘ veröffentlicht wurde.

Damals behauptete sie, "Insider-Informationen" zu haben, die Millers Unschuld bestätigten. Wie sie nun offenbart, war dies jedoch gelogen. "Stattdessen glaubte ich blind an eine Geschichte, die sich ständig weiter veränderte, nachließ und letztendlich nichts zu bedeuten hatte. Ich wollte das Gefühl haben, dass mein Arbeitsplatz und meine Welt sicher waren und nicht von der äußeren Welt berührt wurden (was an sich ein Privileg ist; das Privileg, zu ignorieren, was dich nicht verletzt hat). Ich beanspruchte diese Sicherheit auf Kosten einer anderen Person", kann sie ihren Fehler kaum fassen.

Die Anschuldigungen stammen von der Schauspielerin Aurora Perrineau, die erklärte, dass Murray sie 2012 vergewaltigte, als sie 17 und er 35 war. Lena wendet sich in ihrem Brief nun direkt an das Opfer: "Ich habe jeden Tag in diesem Jahr an dich gedacht. Ich liebe dich. Ich werde dich stets lieben. Ich werde stets daran arbeiten, diesen Fehler wieder gut zu machen. In dieser Hinsicht hast du mich zu einer besseren Frau und einer besseren Feministin gemacht."

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