Lenny Kravitz: ‘Ich wäre längst Geschichte’

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Lenny Kravitz ging schon immer lieber seinen eigenen Weg.
Der 54-jährige Sänger schlug im Alter von 17 Jahren die Chance aus, bei einem großen Plattenlabel zu unterschreiben, da er seinen Musikstil nicht ändern wollte. Damals war es für ihn aufgrund seiner dunklen Hautfarbe äußerst schwierig, als Rockmusiker ernst genommen zu werden. "Die Leute, vor allem schwarze Leute, dachten, dass Rock ‘n’ Roll weiße Musik sei. Ich musste sagen ‘Lern deine Geschichte, Kumpel. Guck dir Little Richard und Chuck Berry an’", schildert der Star.

Lenny wollte sich jedoch in kein Genre pressen lassen und weigerte sich, dem Stereotyp zu entsprechen. "Jeder wurde in Kategorien aufgeteilt und die Leute wollten mich nur unter Vertrag nehmen, wenn ich mit dem und dem Produzenten zusammenarbeiten und Soul und R&B machen würde, das im Radio für Schwarze gespielt werden würde. Das war Mitte der 80er", berichtet der Musiker. "Ich war 17, wohnte in einem Auto in New York und duschte in den Häusern von Freunden, wenn ihre Eltern bei der Arbeit waren. Mir wurden nur große Plattendeals angeboten, wenn ich meine Musik ändern würde. Ein Manager brachte mir einen Vertrag mit einem Stift und wurde so wütend, als ich es abschlug, dass er mir den Hintern versohlen wollte. Sie versprachen mir die Welt."

Trotzdem entschied sich Lenny dafür, das verlockende Angebot abzulehnen. "Wieso nahm ich das Geld und den Ruhm nicht? Weil ich nicht bei euch sitzen würde, wenn ich es getan hätte. Ich wäre längst Geschichte", verrät der ‘Fly Away’-Interpret im Gespräch mit der Zeitung ‘The Times’.

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