Lenny Kravitz sträubte sich lange gegen Autobiografie

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Lenny Kravitz hält sein eigenes Leben nicht für besonders „bunt“.
Der ‚Fly Away‘-Künstler zögerte stets, seine Memoiren zu schreiben, weil er sich selbst blass im Vergleich zu seinen Vorbildern vorkam. „Es ist mein Leben und… Ich sage nicht, dass mein Leben nicht aufregend ist, aber es ist mein Leben. Wenn ich über meine Helden lese, scheint ihr Leben stets viel aufregender zu sein als meines. Ihre Geschichte wirkt so bunt“, gesteht der 56-Jährige.

Deshalb habe er auch dazu gezwungen werden müssen, mit ‚Let Love Rule‘ eine Autobiografie über die jungen Jahre seines Lebens zu verfassen. Dabei war es Lenny wichtig, dass der Fokus nicht nur auf seinem Status als berühmter Rockstar lag. Im Gespräch mit der Zeitung ‚The Times‘ bezeichnet sich der Sänger als sehr dualistische Person, was auf seine Kindheit zurückführe. Damals lebte Lenny nämlich sowohl mit seinen Eltern an der wohlhabenden New Yorker Upper East Side als auch mit seinen Großeltern im ärmlicheren Brooklyn. „Schwarz und weiß, jüdisch und christlich, Manhattan und Brooklyn. In meinem jungen Leben drehte sich alles um Gegensätze und Extreme.“

Er selbst habe lange Zeit kein wirkliches Gespür für kulturelle Unterschiede gehabt. „Weil wir von allen umringt waren, wurde es nie diskutiert, dieses Unterschiedsdenken, bei dem du anders von dieser oder jener Person denken solltest, weil sie sind, was auch immer sie sind. Davon gab es nichts. Ich dachte, das war das Leben“, erklärt er.

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