Leonardo DiCaprio: Das wirft ihm der brasilianische Präsident vor

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Leonardo DiCaprio wird vom brasilianischen Präsidenten Brandstiftung vorgeworfen.
Der 45-Jährige ist seit Jahren für sein Engagement für die Umwelt bekannt und setzte sich vor einigen Monaten auch gegen die verheerenden Waldbrände im Amazonas-Regenwald ein. Fünf Millionen Dollar hatte der Oscar-Preisträger seiner neuen Umweltstiftung Earth Alliance zugesagt, die er zusammen mit den Philanthropen Laurene Powell Jobs und Brian Sheth vergangenen Monat ins Leben gerufen hat. Doch in einer Rede warf Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro jetzt dem Umweltaktivisten laut ‘Welt’ vor, die Brände ausgelöst zu haben: "Leonardo DiCaprio ist ein netter Kerl, oder? Geld geben, um den Amazonas in Brand zu stecken." Seiner Meinung nach hätten die Organisationen die Brände gelegt, um mit den dramatischen Bildern mehr Spendergelder gewinnen zu können.

Doch schon kurze Zeit später wies die Umweltschutzorganisation ‘WWF’ die Vorwürfe zurück und erklärte: "Korruption war und ist die Hauptursache für die Zerstörung des Amazonasgebiets, für Landraub, Gewalt gegen lokale Gemeinschaften und indigene Völker, illegale Aktivitäten und Holzdiebstahl. Was wir von der Regierung erwarten, ist der Mut, das Problem der Brandstiftung und der Bodenspekulation anzugehen." Die Zahl der Feuer in Brasilien stiegen seit Januar im Vergleich zu den Vorjahreszahlen erheblich an. Von den Flammen betroffen waren meist private Flächen, jedoch haben auch Naturschutzgebiete der indigenen Bevölkerung immer wieder mit den Flammen zu kämpfen.

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