Lily Allen will mit dem Vapen aufhören
Lily Allen will mit dem Vapen aufhören.
Lily Allen will das Vapen aufgeben.
Die britische Sängerin hat eingeräumt, dass die E-Zigarette für sie lange mehr als nur eine schlechte Angewohnheit war. Inzwischen habe sie jedoch das Gefühl, nicht mehr auf dieses Hilfsmittel angewiesen zu sein. Gegenüber der 'Daily Mail' erklärte die Musikerin, sie versuche derzeit tatsächlich, mit dem Vapen Schluss zu machen. "Es dient mir einfach nicht mehr", sagte Allen. Die Gewohnheit sei für sie über längere Zeit eine Art Bewältigungsstrategie gewesen. "Es war ein Bewältigungsmechanismus und eine Krücke für mich, aber ich fühle mich gerade ziemlich gut und glaube, dass ich darauf verzichten kann."
Wie stark das Rauchen und Vapen mit einer schwierigen Phase ihres Lebens verbunden waren, hatte Allen bereits im vergangenen Jahr geschildert. Während der Arbeiten an ihrem Album 'West End Girl' griff sie regelmäßig zu beidem. Die Platte entstand nach dem Ende ihrer Ehe mit Schauspieler David Harbour Anfang 2025. Im Gespräch mit dem Magazin 'Interview' erinnerte sich Allen an diese Zeit: "Ich habe damals gevaped und Zigaretten geraucht. In der einen Hand eine Parliament Light, in der anderen einen Vape – dazu viel Weinen und viele Geschichten." Sie habe während der Produktion eine lange Beziehung verarbeitet. Dabei seien Gedanken und Gefühle aufgetaucht, mit denen sie sich zuvor kaum auseinandergesetzt habe.
Allen machte damals auch keinen Hehl daraus, dass sie zu Extremen neigt. "Ich mache die Dinge nicht halbherzig, und außerdem hatte ich nichts anderes", erklärte sie. Gleichzeitig betonte sie, das Vapen sei für sie damals eine Alternative zu Zigaretten gewesen: "Wenn ich nicht vapen würde, würde ich Zigaretten rauchen, und das wäre widerlich."
Auch ihr Album selbst sorgte nach der Trennung für Gesprächsstoff. Allen stellte klar, dass die Texte eine Mischung aus Erlebtem und Fiktion seien. Harbour wiederum zeigte Verständnis dafür, dass seine frühere Ehefrau persönliche Erfahrungen in Kunst verwandelt. Gegenüber 'Variety' sagte er, jeder Künstler habe das Privileg, eigene Erlebnisse für seine Arbeit zu verwenden. "Ich respektiere sie dafür." Allen bezeichnete diese Aussage im Gespräch mit 'The Cut' als großzügig.