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Luci van Org: Ihr Hit „Mädchen“ hat ihr viel Glück gebracht

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1994 veröffentlichte Sängerin Luci van Org (47) ihren Hit „Mädchen“. Als Frontfrau der Band Lucilectric landete die damals 23-Jährige mit dem Song ganz vorne in den Charts. Noch heute kann fast jeder die eingängigen Liedzeilen mitsingen: „Komm doch mal rüber Mann und setz dich zu mir hin, weil ich ’n Mädchen bin, weil ich ’n Mädchen bin…“

Fast 25 Jahre später erinnert sich van Org, die inzwischen auch als Autorin erfolgreich ist, noch immer gerne an den großen Hype um das Lied, wie sie in einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ jetzt verriet. „Ich habe so viele entzückende Geschichten gehört von Leuten, denen es ganz viel bedeutet. Ich würde es nicht wagen, über dieses Stück etwas Schlechtes zu sagen, weil es mir so viel Glück und Schönes gebracht hat“, sagt die heute 47-Jährige.

Damals war der Hit eine Sensation

Damals hatte das Lied die junge Luci van Org nicht nur über Nacht zum Superstar gemacht, sondern auch für zahlreiche Schlagzeilen gesorgt. „Dass eine Frau solche Sachen ausspricht, dass sie ein Recht auf ein eigenes Sexualleben hat, dass sie sich ihre Partner selbst aussucht, dass sie daran auch noch Spaß hat – das war damals eine Sensation“, erinnert sie sich.

Das Frauenbild hat sich gewandelt

In den vergangenen 24 Jahren habe sich das Frauenbild, das sie in „Mädchen“ noch besingt, allerdings stark verändert – doch nicht nur zum Positiven. Wenn sie einen Termin gemeinsam mit einem männlichen Kollegen wahrnehme, würde der oftmals für ihren Chef gehalten, merkt van Org an. „Das macht mich unglaublich wütend.“ In Sachen Gleichstellung zwischen Mann und Frau habe sich ihrer Meinung nach, viel zu wenig getan. „Ich bin gerne eine Frau“, sagt die Mutter eines Sohnes, „aber ich habe immer einen Kampf gekämpft, mich dadurch nicht einschränken zu lassen, gerade in meinem Beruf“. Dort sei es immer noch ein großes Thema.

Luci van Org lässt sich damals wie heute wenig vorschreiben und reagiert in solchen Fällen mit Selbstbewusstsein. Wenn ihr ein Mann ein Mischpult erkläre, dann antworte sie ihm gerne, wie viele Geräte sie in ihrem eigenen Tonstudio zu Hause und wie viele Platten sie schon produziert habe.

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