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Lukas Graham: „Beim neuen Album war ich weniger traurig“

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2015 eroberten Magnus Larsson, Mark Falgren und Frontmann Lukas Forchhammer, besser bekannt als Band Lukas Graham, die Charts. Am heutigen Freitag (26. Oktober) melden sie sich mit ihrem dritten Studioalbum „3 (The Purple Album)“ zurück. Im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news verrät Forchhammer, warum die Songs auf den letzten Alben traurig und verärgert klangen.

Was können Fans von Ihrem neuen Album „3 (The Purple Album)“ erwarten?

Lukas Graham Forchhammer: Ich schreibe autobiografische Songs, in denen ich viel über mein Leben erzähle. Einige Lieder habe ich für meine Tochter geschrieben, den Song „Love Someone“ widme ich meiner wundervollen Freundin. Mein Lieblingslied auf dem Album ist aber „You’re Not the Only One (Redemption Song)“. Das ist ein politischer Song, der an unsere Generation gerichtet ist, ohne darin irgendjemanden zu verurteilen oder mit dem Finger auf jemanden zu zeigen. Generell war ich bei diesem Album wohl weniger verärgert oder traurig.

Warum waren Sie bei den Alben davor verärgert?

Forchhammer: Das letzte Album handelte größtenteils von meinem Vater, der vor sechs Jahren verstorben ist. Ich hatte in vielen Songs meine Emotionen verarbeitet. Das neue Album ist besser, da es nicht mehr diese Art von Trauer und Ärger in sich trägt.

Warum heißt das Album „Purple Album“ (zu Deutsch: „Lila Album“)?

Forchhammer: Das erste Album war das „Yellow, Brown Album“, das zweite hieß „Blue Album“. Nun ist es lila. Unter anderem weil meine Tochter „Viola“ heißt und ich an die Farbe Violett/Lila denken musste.

Können Sie sich vorstellen, in Zukunft mehr Songs auch auf Dänisch zu singen?

Forchhammer: Das weiß ich nicht. Englisch ist meine Muttersprache, deswegen finde ich auch, dass ich mich damit am freiesten ausdrücken kann.

Wann werden Sie nach Deutschland auf Tour kommen?

Forchhammer: Es ist eine Europa-Tour geplant, die im Frühjahr und Herbst nächsten Jahres stattfinden soll. Außerdem werden wir wahrscheinlich wieder auf einigen Festivals zu sehen sein. Genaueres kann ich aber leider noch nicht sagen – da ist noch nichts hundertprozentig ausgemacht.

Wie fühlt es sich an, auf Tour zu sein?

Forchhammer: Es ist lustig, aber auch mit viel Arbeit verbunden. Man sieht viele verschiedene Städte. Es fühlt sich wie ein Schulausflug mit Freunden an.

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