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Manchester ändert Regel: Ariana Grande nun erste Ehrenbürgerin

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Manchester ehrt Pop-Star Ariana Grande (24, „One Last Time“) auf eine ganz besondere Weise: Die US-Amerikanerin wird die erste Ehrenbürgerin der Stadt im Nordwesten von England. Das gab Stadtratschef Sir Richard Leese (66) am Mittwoch nach einer Abstimmung im Rathaus bekannt, wie britische Medien übereinstimmend berichten. Um ihr die Ehrenbürgerschaft zusprechen zu können, wurde extra eine Regel geändert. Bisher war dies nämlich nur Personen möglich, die in der Stadt geboren wurden.

„Es wäre verständlich gewesen, wenn sie diesen Ort nie wieder hätte sehen wollen. Aber nein – stattdessen hat sie, als Künstlerin und Performerin, beschlossen, dass sie nicht wieder auftreten würde, bis sie nach Manchester zurückgekehrt war, um dort aufzutreten“, sagte Sir Richard Leese bei der Versammlung, bei der auch Angehörige der Opfer des Terroranschlages anwesend waren. Mit ihrem Benefizkonzert „One Love Manchester“ habe Grande Tausenden Trost gespendet und Millionen gesammelt. Aufgrund ihres vorbildhaften Verhaltens verdiene sie die erste Ehrenbürgerschaft der Stadt.

Ein Selbstmordattentäter hatte sich am 22. Mai nach dem Konzert der Sängerin in die Luft gesprengt. 22 Menschen wurden dabei getötet und viele weitere zum Teil schwer verletzt. Ariana Grande unterbrach daraufhin ihre Welttournee. Am 4. Juni kehrte sie auf die Bühne und nach Manchester zurück. Gemeinsam mit Musikerkollegen wie Coldplay, Miley Cyrus, Justin Bieber und Pharrell Williams trat sie beim Benefizkonzert „One Love Manchester“ auf. Umgerechnet kamen dabei etwa 3,4 Millionen Euro zusammen, die den Betroffenen zugutekamen.

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