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Mariah Carey leidet seit Jahren an einer bipolaren Störung

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Sie hat mehr als 18 Nummer-eins-Hits und über 200 Millionen verkaufte Platten: Mariah Carey (48, „Without You“) feierte als Sängerin international große Erfolge. Doch nun offenbart die Künstlerin in einem neuen Interview mit dem US-Magazin „People“ ein lange gehütetes Geheimnis. Sie leide an einer bipolaren Störung, erklärt sie in der aktuellen Cover-Story.

Zum ersten Mal sei diese manisch-depressive Erkrankung 2001 bei ihr diagnostiziert worden, als sie wegen eines körperlichen und mentalen Zusammenbruchs ins Krankenhaus eingeliefert worden sei. „Ich wollte das einfach nicht glauben“, blickt Carey jetzt auf diese Zeit zurück.

„Ich konnte so nicht weitermachen“

Erst nachdem sie die härtesten Jahre ihres Lebens durchgemacht habe, habe sie sich schließlich dazu entschlossen, sich behandeln zu lassen. „Bis vor kurzem habe ich in Verleugnung, Isolation und mit der ständigen Angst gelebt, jemand könnte mir auf die Schliche kommen“, so die US-amerikanische Sängerin. „Das war eine schwere Bürde und ich konnte so nicht mehr weitermachen. Ich habe mich in Behandlung begeben, mich mit positiven Menschen umgeben und mache wieder das, was ich liebe – Songs schreiben und Musik machen.“

Bei ihr sei Bipolar II diagnostiziert worden. Diese Störung äußert sich durch eine mindestens 14 Tage andauernde depressive Phase, gefolgt von mindestens einer Hypomanie – eine leichtere Form der Manie. „Ich nehme jetzt Medikamente, die ziemlich gut zu wirken scheinen. Ich fühle mich dadurch nicht müde oder träge. Die richtige Balance zu finden, ist das Allerwichtigste“, erklärt Carey im Interview weiter.

Lange Zeit habe sie gedacht, sie leide einfach unter schweren Schlafstörungen. „Aber das war keine normale Schlaflosigkeit, ich lag nicht wach und zählte Schafe. Ich arbeitete und arbeitete und arbeitete… Ich war gereizt und hatte ständig Angst, die Leute im Stich zu lassen. Es stellte sich heraus, dass das meine Form von Manie war“, so die 48-Jährige. Sie hoffe, durch ihre Offenbarung ihren Teil im Kampf gegen die Stigmatisierung beizutragen. „Ich weigere mich, mich dadurch zu definieren oder mich kontrollieren zu lassen.“

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