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Mark Zuckerberg wurde selbst Opfer von Datenmissbrauch

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Die zweite Marathon-Anhörung von Mark Zuckerberg (33) vor dem US-Kongress in Washington, die beispielsweise von der „New York Times“ live im Internet gestreamt wurde, begann wie die am gestrigen Dienstag: Der Facebook-Chef, der wieder im Anzug erschien, zeigte sich erneut reumütig und entschuldigte sich für den Datenskandal – gab aber später zu, selbst davon betroffen gewesen zu sein.

Doch zunächst erläuterte er mit seinem ersten Statement die Maßnahmen, mit denen die Social-Media-Plattform künftig Datenmissbrauch verhindern will: Alle App-Anbieter, die jemals in irgendeiner Weise Zugang zu Facebook gehabt haben, sollen genau unter die Lupe genommen werden. Gleichzeitig wolle er den Nutzern ein Tool zur Seite stellen, dass sie genau durch die Nutzungsbedingungen leiten soll, damit auch jeder verstünde, worauf er sich einlasse.

Wann erfuhr Zuckerberg vom Datenmissbrauch?

Eine wichtige Frage wurde direkt im Anschluss erörtert: Wann erfuhr Facebook vom Datenmissbrauch? Zuckerberg räumte ein, bereits 2015 davon erfahren zu haben und dass auch seine Daten davon betroffen gewesen seien. Und wie steht es mit der Datensammel-Praxis bei Facebook selbst? Zuckerberg gab zu, dass auch nach dem Ausloggen weiter Daten der Nutzer gesammelt wurden. So habe das Unternehmen beispielsweise Reisen getrackt oder auch das Such- und Kaufverhalten im Internet.

Einfluss auf die US-Wahlen?

Natürlich spielte auch die Frage eine Rolle, inwieweit Facebook die US-Wahlen 2016 beeinflusst habe. Auf die Frage ob, Daten nach Russland weitergegeben wurden, antwortete Zuckerberg knapp: „Ich habe keine Kenntnis über Daten, die wir an Russland gegeben haben“. Allerdings bestätigte er, dass US-Präsident Donald Trump (71) vertriebsseitig Unterstützung für seinen Wahlkampf bekommen habe. Wie viel wusste er aber nicht. Daraufhin gab Senator John Sarbanes (55) aus Maryland darüber Auskunft: So habe Trump 5,9 Millionen Werbeanzeigen gehabt haben, Hillary Clinton (70) nur 66.000.

Facebook verkauft keine Daten an Firmen

Immer wieder wurde auch die Frage aufgeworfen, wie die Zukunft von Facebook aussehen könnte. Konkrete Antworten blieben aber aus. Senator David Loebsack (65) aus Iwoa wollte beispielsweise wissen, ob Facebook als Unternehmen bestehen könnte, falls man in Zukunft keine Daten weiterverkaufe. Man verkaufe keine Daten, korrigierte Zuckerberg.

Zuckerberg musste vor dem Kongress aussagen, nachdem ein Whistleblower im März 2018 enthüllt hatte, dass die britische Firma Cambridge Analytica die Daten von geschätzten 87 Millionen Facebook-Nutzern gesammelt hatte, um potentielle Wähler während der Präsidentschaftswahlen 2016 im Sinne der Trump-Kampagne psychologisch zu beeinflussen.

Internet muss sicher sein

Tatsächlich bekommt man das Gefühl, dass man im Internet höllisch aufpassen muss, wenn man seine Daten hinterlegt oder sogar Geldsummen digital bewegt. Zum Beispiel sind Gaming-Portale in Verruf geraten, weil sie den Datenschutz nicht so genau nehmen. Die beste Lösung sind kostenlose Casino-Spiele, die beides gewährleisten können: eben den Schutz der persönlichen Angaben und den sicheren Zahlungsverkehr.

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