Martin Scorsese: Noch mehr Kritik

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Martin Scorsese kritisiert erneut die Blockbuster von Marvel.
Der legendäre Regisseur stieß letzten Monat eine Debatte an, als er behauptete, die erfolgreichen Comic-Verfilmungen seien "kein Kino".

Stattdessen, so Scorsese, erinnerten ihn Marvel-Streifen eher an "Freizeitparks". Nun erörterte der Filmemacher seine Kritik in einem Essay in der ‘New York Times’ erneut. Er schrieb: "Viele der Elemente, die Kino, wie ich es kenne definieren, sind in den Marvel-Filmen vorhanden. Was nicht da ist, ist die Enthüllung, das Mysterium oder die tatsächliche emotionale Gefahr. Nichts steht auf dem Spiel. Die Filme werden gemacht, um spezifische Forderungen zu erfüllen, und sie sind als Variationen einer endlichen Anzahl von Themen designt."

Laut Scorsese handelt es sich bei den besagten Filmprojekten um unternehmerische Investitionen, nicht um Kunst im eigentlichen Sinne. "In den letzten zwanzig Jahren hat sich das Film-Business wie wir wissen an allen Fronten geändert", schreibt er weiter, "viele Filme sind perfekte Produkte für den direkten Konsum. Alles dasselbe, ihnen fehlt das Essentielle am Kino: die vereinende Vision eines individuellen Künstlers. Denn natürlich ist der individuelle Künstler ein Risikofaktor." Neben Scorsese hatten auch andere Regisseure wie Francis Ford Coppola den derzeitigen Hype um Comic-Verfilmungen kritisiert. Schauspieler wie Samuel L. Jackson und Robert Downey Jr. gingen öffentlich gegen die Kritik an.

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