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Martin Suter wird 70: Das müssen Sie über den Star-Autor wissen

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Schon der Geburtstag ist etwas Besonderes: Der Schweizer Star-Autor Martin Suter ist an einem 29. Februar zur Welt gekommen. Im Schaltjahr 1948 in Zürich. Vor seinem Durchbruch als Schriftsteller hatte Suter, der jetzt seinen 70. Geburtstag feiert, bereits eine erfolgreiche Karriere als Werbetexter und Creative Director hingelegt. Geschrieben hat er auch damals schon, vor allem Reportagen und Drehbücher. Später erschienen seine bekannten „Business Class“-Kolumnen, in denen er sich die Manager-Welt vorknöpfte.

Seine Werke

Mit 16 schon soll er den Plan gefasst haben, Schriftsteller zu werden. Seit Anfang der 90er Jahre arbeitete Suter dann auch als Autor, der Durchbruch gelang ihm 1997 mit seinem ersten Roman „Small World“. Seine Romane, bisher sind 14 von ihm erschienen, sind internationale Bestseller, für die Suter auch mehrmals ausgezeichnet wurde. Neben den beliebten „Allmen“-Krimis zählen zu seinen bekannten Werken unter anderem „Die dunkle Seite des Mondes“ (2000), „Ein perfekter Freund“ (2002), „Der letzte Weynfeldt“ (2008), „Der Koch“ (2010) oder „Elefant“ (2017).

Zahlreiche Verfilmungen

Viele Bücher Suters sind auch verfilmt worden. „Lila, Lila“ (2009) beispielsweise mit Daniel Brühl, Hannah Herzsprung und Henry Hübchen in den Hauptrollen. In „Small World“ (2010) waren Gérard Depardieu und Alexandra Maria Lara zu sehen, in „Die dunkle Seite des Mondes“ (2015) Moritz Bleibtreu und Jürgen Prochnow.

Suters Sohn starb durch einen Unfall

Martin Suter, der schon auf Ibiza und in Guatemala lebte, ist in zweiter Ehe mit Modedesignerin und Architektin Margrith Nay verheiratet. Das Paar adoptierte die beiden Kinder Antonio und Ana. Die Familie, die nun in Zürich lebt, musste einen schweren Schicksalsschlag verkraften. 2009 kam der damals dreijährige Adoptivsohn bei einem Unfall ums Leben, er hatte sich an einem Stück Essen verschluckt. 2010 sagte Martin Suter im Interview mit dem „ZEITmagazin“: „Ja, ja. Ich war ein ziemliches Glückskind. Es ist mir nicht alles, aber doch vieles gelungen. Der Tod meines Sohnes war ein Schlag aus dem Hinterhalt. Es wird nie wieder so sein wie früher. Ich glaube nicht, dass man das verwinden kann. Es bleibt eine offene Wunde, an die man sich vielleicht gewöhnt, die aber nie verheilen wird.“

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