Micaela Schäfer auf dem Lehrplan: Wie erkennt man Deepfakes?

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Micaela Schäfer (37) wirkt mit anderen Prominenten und Politikern an einem wissenschaftlichen Projekt mit, das auf die Gefahren durch Deepfakes hinweist. An Beispielen wird deutlich, wie erschreckend leicht sich Ton- und Videoaufnahmen fälschen lassen.

Micaela Schäfer wusste nichts über Deepfakes

Neben den Politikern Konstantin von Notz (Die Grünen), Wolfgang Kubicki (FDP) und Dorothee Bär und Comedian Wigald Boning beteiligte sich auch Erotik-Model Micaela an dem Projekt der FreeTech – Axel Springer Academy of Journalism and Technology. Sie hatte zuvor noch nie von den täuschend echten Fälschungen gehört, die das Potential haben, Leben und Karrieren zu zerstören und politische Prozesse zu beeinflussen. So können beispielsweise Prominenten Zitate in den Mund gelegt werden, die sie nie geäußert haben. Da die Aufnahmen so überzeugend wirken, sind sie nur schwer zu entkräften. "Ich bin immer Feuer und Flamme für neue Themen. Deepfake war megainteressant für mich. Ich wusste ja gar nichts darüber und war schockiert, was man damit anrichten kann", sagte Micaela gegenüber 'Bild'.

Ungewohnte Rolle für Micaela

Es wird immer wichtiger, derartige Fälschungen zu entlarven und die Öffentlichkeit auf dieses Problem aufmerksam zu machen. Für einen Versuch schlüpfte Micaela in die Rolle einer seriösen Nachrichtensprecherin – mit deutlich mehr Kleidung und weniger Make-up als sonst. "Das war schon ungewohnt, mich mit so wenig Make-up zu sehen. Dann hatte ich noch die Haare zugebunden. Es war mal schön, für ein paar Stunden in die Rolle reinzuschlüpfen. Trotzdem bin ich lieber freizügiger", gestand sie. Ihre Originalaufnahmen wurden dann technisch manipuliert, um zu zeigen, wie schwer Original und Fälschung zu unterscheiden sind. Zu sehen ist ihre Verwandlung auf der Website zu 'The Deepfake Experiment'. Eine lehrreiche Erfahrung für den TV-Star, in vielerlei Hinsicht: "Als Nachrichtensprecherin kann man auch sexy sein", findet Micaela Schäfer.

Bild: Axel Heimken/picture-alliance/Cover Images

via Cover Media

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