Michael J. Fox bezeichnet Muhammad Ali als große Inspiration in seinem Kampf gegen Parkinson.
Der Hollywood-Star lebt seit 1991 mit der Krankheit, die mit einem langsamen Verlust von Nervenzellen einhergeht. Ein Vorbild im Umgang mit der Erkrankung war ihm dabei die 2016 verstorbene Box-Ikone.

„Früher vermied ich es, mich selbst in den TV-Serien anzuschauen, die ich gemacht hatte, als ich jünger war, denn damals war ich gesünder und hatte keine Anzeichen von Parkinson“, erzählt der ‚Zurück in die Zukunft‘-Darsteller. „Aber ich fragte mich, wie es Ali machte, mit dem ich befreundet war. Er war ein so großartiger Sportler vor Parkinson. Nachdem er gestorben war, fragte ich seine Frau Lonnie, ob er je Aufnahmen seiner Kämpfe angeschaut hatte. Sie sagte ‚Er hat es stundenlang angesehen. Er hat es geliebt!‘ Und ich dachte ‚Ja, ich sollte es auch lieben. Es ist ein Vermächtnis, ein Graffiti, das eine positive Nachricht hinterlässt.‘“

Im Gespräch mit der Publikation ‚AARP The Magazine‘ gesteht der Schauspieler, dass er manchmal gefrustet über sein körperliches Handicap sei. Inzwischen habe er aber realisiert, wie wichtig es sei, Hilfe anzunehmen. „Als ich kürzlich meine Schuhe anzog, sagte [meine Frau] Tracy ‚Willst du Hilfe damit?‘ Ich meinte ‚Na ja, ich werde ein paar Minuten brauchen, um meine Schuhe anzuziehen. Wenn du es machst, dauert es eine Minute‘“, schildert der 60-Jährige.

©Bilder:BANG Media International – Michael J Fox – 2019 – Very Ralph premiere – Photoshot