Michael J. Fox verspricht, Heilmittel gegen Parkinson zu finden
Michael J. Fox räumt ein, dass seine Parkinson-Erkrankung im Laufe der Jahre schwieriger geworden ist.
Michael J. Fox räumt ein, dass seine Parkinson-Erkrankung im Laufe der Jahre schwieriger geworden ist.
Dennoch ist der 65-jährige Schauspieler entschlossen, die Forschung weiter voranzutreiben und langfristig ein Heilmittel für die Krankheit zu finden. Fox, der vor allem durch Produktionen wie 'Zurück in die Zukunft', 'Chaos City' und zuletzt 'Shrinking' bekannt ist, gründete im Jahr 2000 die Michael J. Fox Foundation. Seitdem hat die Organisation mehr als drei Milliarden Dollar für die Parkinson-Forschung gesammelt.
Gegenüber 'People' sprach der Schauspieler darüber, wie sich seine Erkrankung über die Jahre verändert hat. "Natürlich sind die Dinge im Laufe der Jahre schwieriger geworden", sagte er. Gleichzeitig empfinde er es als Privileg, seine Zeit und Energie dafür einsetzen zu können, die Forschung voranzubringen. Fox wurde mit der Gründung seiner Stiftung zu einem der bekanntesten öffentlichen Gesichter der Parkinson-Erkrankung. Seine eigenen Erfahrungen helfen ihm dabei, die Bedürfnisse von Betroffenen einzuschätzen. "Ich kenne die Probleme, und ich teile das Gefühl der Dringlichkeit meiner Gemeinschaft", erklärte er.
Der Schauspieler zog sich erstmals im Jahr 2000 aus dem Beruf zurück, nachdem er 'Chaos City' verlassen und seine Diagnose öffentlich gemacht hatte. Später stand er immer wieder vor der Kamera. Zuletzt stieß er zum Cast von 'Shrinking', wo er eine Figur mit Parkinson spielt. Auch Harrison Fords Charakter Dr. Paul Rhoades lebt in der Serie mit der Erkrankung.
2020 hatte Fox erneut angekündigt, sich aus der Schauspielerei zurückzuziehen. Ausschlaggebend sei damals unter anderem gewesen, dass es ihm zunehmend schwergefallen sei, Texte auswendig zu lernen. "Für alles gibt es eine Zeit", erklärte er rückblickend. Zwölf-Stunden-Arbeitstage seien für ihn inzwischen keine realistische Option mehr.
Eine Rückkehr für die vierte Staffel von 'Shrinking' schließt Fox dennoch nicht aus. Sein Hauptaugenmerk liegt weiterhin auf der Arbeit seiner Stiftung. "Bei der Arbeit der Stiftung geht es darum, auf eine Welt ohne Parkinson hinzuarbeiten", sagte er. Wann dieser Punkt erreicht werde, könne niemand genau sagen, "aber es wird passieren".
Mit einer neuen Kampagne will die Michael J. Fox Foundation weitere 2,5 Milliarden Dollar für die Forschung sammeln. Fox räumte ein, dass wissenschaftlicher Fortschritt Zeit brauche und enorm teuer sei. Gleichzeitig sieht er Grund für Optimismus. "Solange wir fokussiert bleiben und die Hoffnung bewahren, werden wir es schaffen", sagte er. "Die Wissenschaft zeigt, dass wir näherkommen."
Trotz der Belastungen durch die Krankheit versucht Fox außerdem, seinen Humor nicht zu verlieren. Parkinson kann unter anderem Zittern, Muskelsteifheit sowie Probleme mit Gleichgewicht und Koordination verursachen. Für ihn sei es zwar zunehmend schwierig, Leichtigkeit zu bewahren, dennoch halte er daran fest. "Es ist schwer für mich. Aber ich muss ihn bewahren", sagte Fox über seinen Humor.