'Michael'-Star Jaafar Jackson gibt Update zur Fortsetzung

Der Schauspieler hat ein Update zum geplanten 'Michael'-Sequel gegeben.

Teilen
'Michael'-Star Jaafar Jackson gibt Update zur Fortsetzung
Foto: BANG Media International / Lionsgate

Jaafar Jackson hofft, dass der zweite Film die "Stimme" seines Onkels Michael Jackson hörbar machen wird.

Die Fortsetzung des Biopics soll sich dabei auch mit dessen schwierigen späteren Lebensjahren beschäftigen. Das Biopic über den "King of Pop", in dem sein Neffe Jaafar die Hauptrolle übernahm, endete mit den Worten "His Story Continues" ("Seine Geschichte geht weiter"). Das Studio Lionsgate arbeitet bereits an einem zweiten Teil. Der erste Film schloss mit Michaels 'Bad'-Tour im Jahr 1987. Jaafar wünscht sich nun, dass die Fortsetzung auch die "Güte" seines Onkels zeigt, obwohl dieser nach jahrelangen Vorwürfen des Kindesmissbrauchs "gebrochen" gewesen sei.

Im Gespräch mit 'GQ Middle East' erklärte er: "Das ist die Geschichte eines anderen. Es ist die Vorstellung eines anderen davon, worum es geht, und sie wird hauptsächlich von einer Agenda bestimmt." Genau darin habe die Familie bislang ein Problem gesehen, ergänzte Jaafar. Michaels eigene Stimme sei nicht gehört worden, was gerade mit Blick auf seine späteren Lebensjahre sehr wichtig sei. Der erste Film zeichne Michaels Weg von seinen Anfängen nach und vermittle, wer er vor seinem großen Erfolg und dem Aufstieg zur Ikone gewesen sei. Jaafar betonte, dass sein Onkel vor allem als Mensch verstanden werden müsse. Daran habe sich auch in den 90er-Jahren bis zu seinem Tod nichts geändert.

"Er hat diese Reinheit nie verloren, dieses Gefühl, immer das Gute in anderen Menschen finden zu wollen", fügte Jaafar hinzu. "Und trotz allem, was er durchgemacht hat, wie er behandelt wurde und was über ihn gesagt wurde, hat er nie aufgehört, Menschen mit Freundlichkeit zu begegnen." Der Schauspieler hoffe, dass dies im zweiten Film spürbar werde. Der erste Film sollte ursprünglich auch die Folgen der Missbrauchsvorwürfe für Michaels Leben zeigen. Ein dritter Akt war dem Skandal gewidmet. Anwälte des Nachlasses entdeckten jedoch eine Klausel in einer Vereinbarung mit Jordan Chandler, einem der Beschuldiger, die eine Darstellung oder Erwähnung Chandlers in einem Filmprojekt untersagt.

Damit könnte 'Michael 2' diesen Teil von Jacksons Leben derzeit nicht zeigen, ohne gegen die Vereinbarung zu verstoßen. Lionsgate-Filmchef Adam Fogelson betonte zuvor jedoch, dass es noch viel über den Popstar zu erzählen gebe – darunter einige seiner "größten und beliebtesten" Songs.

Bei einer Bilanzkonferenz im Mai erklärte Fogelson, es gebe zahlreiche unterhaltsame Geschichten aus Michaels Leben sowie große Teile seines Musikkatalogs, die im ersten Film nicht behandelt worden seien. Auch innerhalb des Zeitraums des ersten Films habe es viele Ereignisse gegeben, die nicht gezeigt wurden. Deshalb sei man sehr zuversichtlich, erneut einen unterhaltsamen Film für ein weltweites Publikum vorlegen zu können.