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Michelle Obama: So kam es zu ihrem Mega-Fauxpas mit der Queen

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Die ehemalige First Lady Michelle Obama (54) erzählt in ihrer Autobiografie „Becoming“ ihre Geschichte. Die Ehefrau des früheren US-Präsidenten Barack Obama (57) – das Paar hat zusammen die beiden Töchter Sasha (17) und Malia (20) – spricht darin auch über Beziehungsprobleme und die Queen. Hier einige Highlights aus dem Buch, das am 13. November erschienen ist.

Der große Fauxpas mit der Queen

Michelle Obama schreibt in ihrer Autobiografie unter anderem über zwei Treffen mit der britischen Königin Elizabeth II. (92). Einmal soll diese gegenüber der damaligen First Lady bemerkt haben: „Sie sind so groß“, wie der „Guardian“ vorab aus dem Buch berichtet. Tatsächlich trennen die beiden Frauen mehr als 15 Zentimeter an Körpergröße. Die Monarchin hätte dann auch Obamas Schuhe angesehen und gefragt: „Diese Schuhe sind unbequem, nicht wahr?“ Offenbar hatte die Queen ein ähnliches Problem.

Beide Frauen gestanden sich ein, dass ihre Füße wehtaten, schrieb Michelle Obama demnach. Die Queen habe charmant gelacht und Obama habe ihr freundschaftlich „eine Hand auf die Schulter“ gelegt. In diesem Moment habe sie noch nicht gewusst, dass sie damit einen epischen Fauxpas begangen habe. Elizabeth II. selbst war aber offenbar nicht nachtragend. Bei dem zweiten Treffen wurde sie von der Monarchin in deren Wagen eingeladen und die Queen habe ihr gesagt, Obama müsse die Regeln nicht beachten, die man ihr dazu erklärt habe und solle sich einfach hinsetzen, wo sie wolle.

Paar-Therapie mit Barack

Bereits vor der Veröffentlichung von „Becoming“ sprach Michelle Obama in einem „Elle“-Interview mit Oprah Winfrey (64) über ihre Ehe mit Barack Obama. Nach der Geburt der beiden Töchter ging das Paar demnach zu einer Eheberatung. Und die war offenbar anders, als die ehemalige First Lady gedacht hatte: Es sei darum gegangen, rauszufinden, was sie glücklich mache, sagte sie. Ihr sei klar geworden, dass sie Unterstützung von ihrem Mann bauche und dass sie erkennen müsse, wie sie ihr Leben so gestalten könne, dass es für sie funktioniere.

Zudem verriet Michelle Obama über ihre Ehe, die unter den vollen Terminkalendern und der häufigen Abwesenheit ihres Mannes litt, dass sie sich verletzlich fühlte und lernen musste, ihm das klarzumachen. Für sie habe Liebe immer etwas mit Nähe zu tun gehabt. Sie habe dann gelernt, anders zu lieben, sagte sie weiter. Dass sie über ihre Eheprobleme spricht, hat einen Grund: Sie wolle den Leuten die Vorstellung nehmen, dass sie und Barack eine makellose Beziehung hätten – oder dass so etwas überhaupt existiert. „Ich teile das, weil ich weiß, dass die Leute bei mir und Barack die ideale Beziehung sehen“, sagte sie und fügte hinzu: „Die Ehe ist hart!“

Der Anfang ihrer Beziehung

Über die Anfänge ihrer Beziehung sagte Michelle Obama in einem Interview zu ihrem Buch bei „Good Morning America“: Sie habe in einer Anwaltskanzlei in Chicago gearbeitet, als sie gebeten wurde, sich um Barack Obama zu kümmern, der dort eine Sommervertretung übernommen hatte. Anfangs sei sie skeptisch gewesen, dann fühlte sie sich zu ihm hingezogen und ihr Widerstand bröckelte: „Er sagte: ‚Du bist verrückt. Wir sollten uns treffen. Ich mag dich. Du magst mich.‘ Ich mag das an ihm. Er war sehr unkompliziert.“

Sie hatte eine Fehlgeburt

In der ABC-Talkshow „Good Morning America“ sprach Obama auch über eine Fehlgeburt, die sie vor 20 Jahren erlitten hatte. Danach habe sie sich „verloren und einsam“ gefühlt. „Ich dachte, ich habe versagt, weil ich nicht wusste, wie normal Fehlgeburten sind, weil wir nicht darüber reden“, sagte sie im Gespräch mit Moderatorin Robin Roberts (57). „Wir sind in unserem Schmerz und denken irgendwie, dass wir zerbrochen sind“, beschrieb sie ihre damaligen Gefühle. Um doch noch Eltern zu werden, hätten sie sich für künstliche Befruchtung entschieden. „Als ich 34 oder 35 war, wurde mir bewusst, dass wir uns einer In-vitro-Fertilisation unterziehen müssen“, so die heute 54-Jährige.

Das sagt sie über Trump

Obama schreibt laut US-Medienberichten in ihrem Buch auch, dass sie von Donald Trumps (72) Wahlsieg 2016 geschockt gewesen sei und sie versucht habe, „alles zu ignorieren“. Wie unter anderem die „Washington Post“ vorab aus dem Buch zitierte, kritisiert sie im Besonderen Trumps Verhalten gegenüber Frauen. Sie prangert demnach unter anderem das berühmte „Access Hollywood“-Video aus dem Jahr 2005 an, in dem Trump im Gespräch mit Moderator Billy Bush (47) extrem abfällig über Frauen redete. An einer Stelle schreibt Obama demnach, dass sie sich immer fragen werde, warum so viele Frauen eine außergewöhnlich qualifizierte Kandidatin wie Hillary Clinton (71) ablehnten und „stattdessen einen Frauenfeind“ wählten.

Obama spricht demnach auch die Verschwörungstheorie an, die Trump über ihren Ehemann verbreitet hat. Es wurde behauptet, dass Trumps Vorgänger außerhalb der USA geboren sei. Die ganze Sache bezeichne sie als „verrückt und bösartig“ und „der zugrundeliegende Fanatismus und die Fremdenfeindlichkeit“ in dieser Behauptung seien „kaum zu verbergen“. Zudem sei die Verschwörungstheorie „gefährlich“, da sie darauf abziele, „Idioten und Verrückte aufzuhetzen“. „Was wäre, wenn jemand mit einem instabilen Verstand eine Waffe geladen hätte und nach Washington gefahren wäre“, gibt die 54-Jährige zu bedenken. Weiter soll sie schreiben: „Was wäre, wenn diese Person nach unseren Mädchen gesucht hätte? Donald Trump gefährdete mit seinen lauten und rücksichtslosen Anspielungen die Sicherheit meiner Familie.“ Und das könne sie ihm „nie verzeihen“.

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